«Ich glaube im Übrigen nicht, dass eine Teilnahme an einem Fußballspiel nachteilige Konsequenzen für irgend jemanden haben könnte – schon gar nicht für Dritte», sagt Peter Danckert, der Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag (SPD).
Mit diesen Worten kommentierte Danckert die Aussage Dejaghas, der für den Fall um seine Familienmitglieder im Iran fürchtet, falls er mit der U21- Nationalmannschaft nach Israel reisen sollte. Dancker wird das natürlich ganz genau beurteilen können. Aber egal: Der Zentralrat der Juden verlangte sogar, er solle das Team verlassen.
Gerade Deutschland habe eine Verantwortung für Israel. Das haben auch einige zu diesem Fall festgestellt. Nun möchte ich nicht behaupten, das sei nicht so. Aber was zum Teufel hat dieser junge Mann (auch wenn er dreimal deutscher Staatsbürger ist) mit dieser Verantwortung am Hut? Er begründet seine Haltung ja auch plausibel — jedenfalls für mich persönlich. Seine Eltern sind Iraner und er habe mehr iranisches als deutsches Blut. Was bitte ist denn so schlimm an dieser Aussage?
Und überhaupt. Wäre Dejaghas kein guter Fußballer hätte es (natürlich) diese Aufregung überhaupt nicht gegeben. Und das er im Iran als solcher herzlich willkommen wäre, kann ja wohl kein Grund dafür sein, dass ihm hier irgendwelche Schwierigkeiten bereitet werden. Was nimmt sich dieser Staat eigentlich gegenüber seinen Bürgern noch heraus? Muss ich mich bedingungslos unterwerfen, nur weil man einen deutschen Pass hat? Gelten lassen könnte ich vielleicht, dass es nicht ganz fair ist, wenn Dejaghas seine Mannschaftskollegen aufgrund seiner Haltung im Stich ließe. Aber das ist ja nun ein ganz anderes Thema, das auch eher nur am Rande angeklungen ist.









Das ist schon ein übler Kommentar!
Deutsches Blut! iranisches Blut???????????
Was soll das?
Der Spieler hat “politische Gründe” vorgeschoben!
Und Deutschland hat eine Verantwortung für Israel!!!
Dass dieser Kommentar nicht von mir stammte, ist aber schon klar geworden?
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,510136,00.html
Ach und noch was: Lesen, dann schreiben.
Ich kann Dejagahs Haltung, sofern es wirklich persönliche Gründe sind, nachvollziehen. Die Äußerungen von Danckert und Pflüger sind vor diesem Hintergrund billiger Populismus. Indes scheint er, ich habe es im Beitrag drüber schon gesagt, wirklich schlecht beraten zu sein. Hashemian hat es seinerzeit wirklich klüger angestellt. Ob das besser war, sei jetzt mal dahingestellt. Diplmatischer war es allemal…