138 Sunniten, Schiiten und Sufisten — alle für den Frieden

Wenn Muslime und Christen nicht in Frieden leben, kann die Welt nicht in Frieden leben

138 islamische Theologen und Religionsgelehrte rufen zu Frieden zwischen Muslimen und Christen auf.

Das Besondere an dieser “Aktion” ist, dass sie bisher einzigartig im Islam ist. Wir wissen, dass diese Religion über keine zentrale Instanz verfügt. Wurde ein solcher Schritt, eine solche Geste, nicht seit Jahren von den Muslimen gefordert? Die 138 rufen zur Verständigung und zum Dialog auf. Sie weisen darauf hin, dass der Prozess nicht begrenzt sei auf einen “höflichen ökomenischen Dialog zwischen handverlesenen religiösen Führern”. Grundlegende Gemeinsamkeiten wurden herausgestellt, Bibel und Koran zitiert.

Mich wundert, dass diese Nachricht, auch im Kölner Stadt-Anzeiger, in dem ich sie im Politikteil (Seite 6) auffand, insgesamt doch ein wenig zu kurz kommt. Wenn ich es im Augenblick richtig sehe, so findet man hierüber sowohl in der Presse als auch in Blogs kaum etwas.

http://www.google.com/reader/view/#search/Muslime/

Google News (Match: Muslime)


Kommentare

  1. Jochen Denso meint:

    Du findest in deutschen Zeitungen nichts, anderenorts wird heftig darüber diskutiert. Man muß aber schon die Entrwicklung kennen, um mitreden zu können. Siehe z.B.: http://www.sicherheit-heute.de/personen,304,Islamische-Einladung-zum-Dialog-Beschwoerend-und-unbeweglich,news.htm

    Mit Grüssen
    J.Denso