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	<title>Kommentare zu: Hans Leyendecker: Die große Gier</title>
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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Von: &#8220;Vielleicht fragen sie das nächste mal jemanden, der sich damit auskennt&#8230;&#8221; » Die Süddeutsche Zeitung steht immer noch auf Kriegsfuß mit dem Web 2.0 &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1829</link>
		<dc:creator>&#8220;Vielleicht fragen sie das nächste mal jemanden, der sich damit auskennt&#8230;&#8221; » Die Süddeutsche Zeitung steht immer noch auf Kriegsfuß mit dem Web 2.0 &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 09:28:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sein Ausrutscher ist hier beim Literaturcafe per Podcast nachh&#246;rbar und wurde u.a. hier und hier kommentiert. [↩]Der Untertitel lautete: &quot;Kollektivismus im Internet, Weisheit der Massen, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sein Ausrutscher ist hier beim Literaturcafe per Podcast nachhörbar und wurde u.a. hier und hier kommentiert. [↩]Der Untertitel lautete: &quot;Kollektivismus im Internet, Weisheit der Massen, [...]</p>
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		<title>Von: Günther Grass (xxl): Ist dieser Vergleich zulässig? - Finger.Zeig.net</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1830</link>
		<dc:creator>Günther Grass (xxl): Ist dieser Vergleich zulässig? - Finger.Zeig.net</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 18:49:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Herr Krumrey sollte sich vielleicht die Worte seines Kollegen Leyendecker nochmals zu Gem&#252;te [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Herr Krumrey sollte sich vielleicht die Worte seines Kollegen Leyendecker nochmals zu Gemüte [...]</p>
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		<title>Von: apollon</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1828</link>
		<dc:creator>apollon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 10:09:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Rolf Schälike: Sie sagen, dass mehr in Bildung investiert werden sollte, stellen jedoch gleichzeitig fest dass Bildung keineswegs davor bewahrt, sich grob und unflätig zu artikulieren. Vielleicht wird innerhalb unserer Bildungsinstitutionen zu wenig Wert gelegt auf den humanistischen Aspekt. Vielleicht ist der zivilisatorische Fortschritt in Bezug auf menschliche Umgangsformen aber auch einge- und überholt durch unsere Überforderung durch die neuen Medien?

Mir wäre es lieber, wir würden nicht, wie Sie schreiben, lernen, mit einer &quot;neuen Häufung an Beleidigungen, ...&quot; umzugehen, sondern uns darauf besinnen, das Menschen auch eine andere Seite haben. Das klingt etwas schlicht. Und angesichts der Entwicklung, die ja leider ist wie sie ist, kann ich verstehen, wenn man da anders denkt.

Ich bin bereit, mich auf die neuen Medien einzulassen. Nee, ich habe mich ja längst darauf eingelassen. Aber ich bin nicht unter allen Umständen dazu bereit, mir durch unser Leben mit diesen Medien neue Werte aufdiktieren zu lassen. Sie verstehen schon, was ich meine.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rolf Schälike: Sie sagen, dass mehr in Bildung investiert werden sollte, stellen jedoch gleichzeitig fest dass Bildung keineswegs davor bewahrt, sich grob und unflätig zu artikulieren. Vielleicht wird innerhalb unserer Bildungsinstitutionen zu wenig Wert gelegt auf den humanistischen Aspekt. Vielleicht ist der zivilisatorische Fortschritt in Bezug auf menschliche Umgangsformen aber auch einge- und überholt durch unsere Überforderung durch die neuen Medien?</p>
<p>Mir wäre es lieber, wir würden nicht, wie Sie schreiben, lernen, mit einer &#8220;neuen Häufung an Beleidigungen, &#8230;&#8221; umzugehen, sondern uns darauf besinnen, das Menschen auch eine andere Seite haben. Das klingt etwas schlicht. Und angesichts der Entwicklung, die ja leider ist wie sie ist, kann ich verstehen, wenn man da anders denkt.</p>
<p>Ich bin bereit, mich auf die neuen Medien einzulassen. Nee, ich habe mich ja längst darauf eingelassen. Aber ich bin nicht unter allen Umständen dazu bereit, mir durch unser Leben mit diesen Medien neue Werte aufdiktieren zu lassen. Sie verstehen schon, was ich meine.</p>
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		<title>Von: Rolf Schälike</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1827</link>
		<dc:creator>Rolf Schälike</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 09:31:13 +0000</pubDate>
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		<description>Auch in den Chefetagen und unter den Managern sowie Politikern herrscht ein derber, oft beleidigender Ton. Nicht selten wird geschrien. Intrigen gehören zum Karriereerfolg.

Der Unterschied besteht darin, dass es im Wesentlichen für die Öffentlichkeit geheim abläuft, und dass sich die Politiker, Manager etc. sich einbilden, gebildet zu sein.

Guter Ton nach äußen gehört zwar zur Bildung, ist aber nicht Voraussetzung. Auch grobe und unflätige Menschen können hoch gebildet sein.

Die Bloggerszene erlaubt allen, sich zu artikulieren.

Gelernt sollte werden mit der &lt;b&gt;neuen&lt;/b&gt; Häufung an Beleidigungen, Schmähungen, Lügen, Schimpfwörtern auch &lt;b&gt;neu&lt;/b&gt; unzugehen, und nicht mit den alten Mitteln, wo es noch kein Internet gab, und keine Möglichkeit, über den Stammtisch hinaus sich Luft zu verschaffen.

Es konnte auch früher auf den Chefetagen und unter den Politikern gelogen und intrigiert werden. Nicht nur da.

Dass die Öffentlichkeit adequat ungezogen reagiert, ist nicht schlimm.

Insgesamt sollte jedoch mehr in die Bildung investiert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in den Chefetagen und unter den Managern sowie Politikern herrscht ein derber, oft beleidigender Ton. Nicht selten wird geschrien. Intrigen gehören zum Karriereerfolg.</p>
<p>Der Unterschied besteht darin, dass es im Wesentlichen für die Öffentlichkeit geheim abläuft, und dass sich die Politiker, Manager etc. sich einbilden, gebildet zu sein.</p>
<p>Guter Ton nach äußen gehört zwar zur Bildung, ist aber nicht Voraussetzung. Auch grobe und unflätige Menschen können hoch gebildet sein.</p>
<p>Die Bloggerszene erlaubt allen, sich zu artikulieren.</p>
<p>Gelernt sollte werden mit der <b>neuen</b> Häufung an Beleidigungen, Schmähungen, Lügen, Schimpfwörtern auch <b>neu</b> unzugehen, und nicht mit den alten Mitteln, wo es noch kein Internet gab, und keine Möglichkeit, über den Stammtisch hinaus sich Luft zu verschaffen.</p>
<p>Es konnte auch früher auf den Chefetagen und unter den Politikern gelogen und intrigiert werden. Nicht nur da.</p>
<p>Dass die Öffentlichkeit adequat ungezogen reagiert, ist nicht schlimm.</p>
<p>Insgesamt sollte jedoch mehr in die Bildung investiert werden.</p>
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		<title>Von: apollon</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1826</link>
		<dc:creator>apollon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 08:53:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Jochen: Diesen Unterschied zwischen &quot;der&quot; Presse und uns Bloggen sehe ich genauso wie du. Aber bedeutet das, dass wir uns in unseren, sagen wir mal, mitunter etwas überbordenden Kritiken an den bestehenden Institutionen, nicht auch mal vergaloppieren? Wir betreten als Blogger quasi einen öffentlichen Raum. Damit gelten für uns auch andere &quot;Gesetze&quot;. Ich bin persönlich schon bereit, das anzuerkennen und dazuzulernen. Deshalb muss man andererseits keinesfalls die Form und die Gestalt der Auseinandersetzung mit Fehlentwicklungen grundlegend verändern. Nur muss man sich über die Wirkungen im klaren sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jochen: Diesen Unterschied zwischen &#8220;der&#8221; Presse und uns Bloggen sehe ich genauso wie du. Aber bedeutet das, dass wir uns in unseren, sagen wir mal, mitunter etwas überbordenden Kritiken an den bestehenden Institutionen, nicht auch mal vergaloppieren? Wir betreten als Blogger quasi einen öffentlichen Raum. Damit gelten für uns auch andere &#8220;Gesetze&#8221;. Ich bin persönlich schon bereit, das anzuerkennen und dazuzulernen. Deshalb muss man andererseits keinesfalls die Form und die Gestalt der Auseinandersetzung mit Fehlentwicklungen grundlegend verändern. Nur muss man sich über die Wirkungen im klaren sein.</p>
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		<title>Von: apollon</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1825</link>
		<dc:creator>apollon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 08:49:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Rolf Schälike: Ich denke, dass Sie recht haben. Damit haben wir in meinem Verständnis aber keinen Widerspruch. Es geht insgesamt darum, mit möglichst wenig &quot;Vorverachtung&quot; an ein Thema heranzugehen bzw. mit dem Schreiben zu starten. Gerade Blogger, die sich weniger dem Vermitteln von Nachrichten als vielmehr der Verbreitung ihrer Meinung verpflichtet fühlen dürften, würde es nicht schaden, wenn sie sich einem Thema ein wenig objektiver annähern würden.

Mit Vorurteilen gegenüber anderen Menschen wird man, glaube ich, nie zu einem klaren Urteil kommen, das auch nur ansatzweise neutral ist. Nur, und da liegt vielleicht die Crux, persönlich habe ich diesen Anspruch auch nie gehabt. Ich schreibe über Dinge, die mir in den Sinn kommen und halte das für demokratisch bzw. die Möglichkeit hierzu für die Einlösung eines Versprechens, das mir unser Grundgesetz gegeben hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rolf Schälike: Ich denke, dass Sie recht haben. Damit haben wir in meinem Verständnis aber keinen Widerspruch. Es geht insgesamt darum, mit möglichst wenig &#8220;Vorverachtung&#8221; an ein Thema heranzugehen bzw. mit dem Schreiben zu starten. Gerade Blogger, die sich weniger dem Vermitteln von Nachrichten als vielmehr der Verbreitung ihrer Meinung verpflichtet fühlen dürften, würde es nicht schaden, wenn sie sich einem Thema ein wenig objektiver annähern würden.</p>
<p>Mit Vorurteilen gegenüber anderen Menschen wird man, glaube ich, nie zu einem klaren Urteil kommen, das auch nur ansatzweise neutral ist. Nur, und da liegt vielleicht die Crux, persönlich habe ich diesen Anspruch auch nie gehabt. Ich schreibe über Dinge, die mir in den Sinn kommen und halte das für demokratisch bzw. die Möglichkeit hierzu für die Einlösung eines Versprechens, das mir unser Grundgesetz gegeben hat.</p>
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		<title>Von: Jochen Hoff</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1824</link>
		<dc:creator>Jochen Hoff</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 08:35:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube das sich Hans Leyendecker irrt. Im Gegensatz zu den Qualitätsmedien, greifen Blogs ihre Themen immer von der persönlichen Seite her auf. Sie erkennen die Zusammenhänge und berichten. Das ist aber nicht Vorverachtung sondern einfach Erfahrung.

Da es keine positive Politik für die Menschen mehr gibt, und die meisten Unternehmen, sich von neoliberalen wirtschaftsfaschistischen Denkmodellen steuern lassen, gibt es auch kaum positive Berichterstattung.

Leyendecker muss ausgewogen schreiben. Er muss die Leserschaft seiner Zeitung bedienen und zwar alle. Ein Blogger entscheidet täglich was er schreiben und will und investiert seine Kraft meist in die Themen die ihn stören.

Ich überlege selbst des öfteren mal positivere Nachrichten zu bringen. Die sind aber alle eher im Privatleben oder an so ausgefallenen Ecken, das sie kaum erzählbar sind.

Also bleibt alles wie es ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube das sich Hans Leyendecker irrt. Im Gegensatz zu den Qualitätsmedien, greifen Blogs ihre Themen immer von der persönlichen Seite her auf. Sie erkennen die Zusammenhänge und berichten. Das ist aber nicht Vorverachtung sondern einfach Erfahrung.</p>
<p>Da es keine positive Politik für die Menschen mehr gibt, und die meisten Unternehmen, sich von neoliberalen wirtschaftsfaschistischen Denkmodellen steuern lassen, gibt es auch kaum positive Berichterstattung.</p>
<p>Leyendecker muss ausgewogen schreiben. Er muss die Leserschaft seiner Zeitung bedienen und zwar alle. Ein Blogger entscheidet täglich was er schreiben und will und investiert seine Kraft meist in die Themen die ihn stören.</p>
<p>Ich überlege selbst des öfteren mal positivere Nachrichten zu bringen. Die sind aber alle eher im Privatleben oder an so ausgefallenen Ecken, das sie kaum erzählbar sind.</p>
<p>Also bleibt alles wie es ist.</p>
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		<title>Von: Rolf Schälike</title>
		<link>http://www.querblog.de/2007/10/21/hans-leyendecker-die-grosze-gier/#comment-1823</link>
		<dc:creator>Rolf Schälike</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 07:58:54 +0000</pubDate>
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		<description>Vorverachtung kann verbal, grob und damit wirklich oder scheinbar undemokratisch sein.
Die Vorverachtung kann sich jedoch ebenfalls in Höflichkeit und gutem Benehmen äußern. Damit word diese nicht demokratischer.

Die Eliten - Politiker, Manager, Wissenschaftler, Jopurnalisten, Juristen u.a. -  besitzten eine große Portion an Vorverachtung gegenüber jedermann.

Die Achtung des Andersdenkenden, Andershandelnden, Anderslebenden, anderer Kulturen, andeer Sitten und Gebräuche ist nicht so leicht, wenn es um die eigenen Interessen geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorverachtung kann verbal, grob und damit wirklich oder scheinbar undemokratisch sein.<br />
Die Vorverachtung kann sich jedoch ebenfalls in Höflichkeit und gutem Benehmen äußern. Damit word diese nicht demokratischer.</p>
<p>Die Eliten &#8211; Politiker, Manager, Wissenschaftler, Jopurnalisten, Juristen u.a. &#8211;  besitzten eine große Portion an Vorverachtung gegenüber jedermann.</p>
<p>Die Achtung des Andersdenkenden, Andershandelnden, Anderslebenden, anderer Kulturen, andeer Sitten und Gebräuche ist nicht so leicht, wenn es um die eigenen Interessen geht.</p>
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