“Denn inzwischen verschärft das Internet, vor allem die ‘Blogospähre’, das Problem von Kommunikationsflut und Anschlusskommunikation. Die Informationsinflation sorgt vermehrt für einen Kollaps von Kommunikation. Kurzum, aus dem Internet wird die Lösung wohl nicht kommen; es ist inzwischen selbst Teil des Problems.”

von Siegfried Weischenberg: “Verkäufer ihrer selbst”
gelesen bei Netzausfall

Wenn ich man klug wäre, würde ich man daraus die Konsequenz ziehen.


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2 Antworten : “Bloggen in Deutschland: Qualtität und Vielfalt”

  1. Die These der Informationsflut ist langsam so alt wie sie mir auf den Keks geht und so richtig sie auch ist. Aber wenn man wirklich klug ist, dann sieht man darin keine Bedrohung sondern eine Herausforderung sich gezielt die Informationen und die Quellen herauszusuchen die man braucht. Ich weiß nicht ob früher wirklich alles besser war. Sicher wurde man nicht von soviel Infos erschlagen, aber der Kreis jener die überhaupt Zugang hatten, war dafür viel geringer.

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  2. Ich kann nachvollziehen, dass dir die Diskussion auf den Keks geht. Irgendwie ist es ja auch müssig, sich ständig Gedanken über die Informations- und Kommunikationsflut zu machen und gleichzeitig “das System” weiter zu benutzen.

    Ich glaube mit dir, dass die Vielfalt an Informationen an sich schon einen Wert für die Menschen in ihrer Gesamtheit haben wird. Vielleicht bewahrt uns die Informationsdichte sogar zum Teil auch vor der anderen (früheren) Art der Auseinandersetzung. Wenn nur nicht auf der anderen Seite auch doch feststünde, dass sehr viele von uns überfordert sind und der Inflation der Argumente und Worte, Behauptungen und Lügen hilflos gegenüber stehen.

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