In der “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” ist ein ziemlich substanzfreies Interview mit dem FDP-Vorsitzenden zu lesen. Schön finde ich die Illustration, die etwa 25% des Platzes füllt, auf dem dieses Interview zu lesen ist. Sie zeigt das typisch in grünem Ganzleinen eingebundene Karl-May-Buch mit dem Titel: “WESTERWELLE IN AFGHANISTAN”. Das hat was.
Kleine Kostprobe aus dem Interview:
Könnten Sie das eigentlich – den Job eines Außenministers?
Um mich geht es nicht. Es geht um einen Politikwechsel, denn offenkundig nutzen wir die Chancen der Globalisierung nicht ausreichend, wenn wir innerhalb von 20 Jahren auf der Skala des persönlichen Wohlstands unserer Bürger von Platz 3 in der Welt auf Rang 18 zurückfallen. Wirtschaftliche Kraft hat auch etwas mit dem außenpolitischen Gewicht von Nationen zu tun. Hier berühren sich Innen- und Außenpolitik. Aber es stimmt schon: Mit liberalen Außenministern ist Deutschland immer gut gefahren.
Konsistenter Standpunkt. Rund die Hälfte der erwähnten 20 Jahre hat die FDP (wenn ich mich recht entsinne) mitregiert.












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