Metzger knallt uns via Focus-Blog-Artikel mal wieder ein paar Zahlen um die Ohren:
15 Jahre lang beziehen heute Männer durchschnittlich ihre Rente. 1960 lag die Rentenbezugsdauer bei durchschnittlich zehn Jahren. Bei den Frauen stieg die Bezugsdauer im gleichen Zeitraum von zehn auf 19 Jahre. Die Lebenserwartung wird übrigens nach den Hochrechnungen der Rentenversicherung bis zum Jahr 2030 um weitere zwei bis drei Jahre steigen.
Was will der Mann? Im Hollywood-Schinken “Soylent Green” gibt es vielleicht Ansätze, wie wir dieses Problem doch einigermaßen nachhaltig lösen könnten. In diesem Szenarium setzen sich die Starken, Schönen und vor allem natürlich die Reichen durch. Sie “fressen” die Alten einfach auf.
Metzger lamentiert über die Gegebenheit und schlägt eine kapitalgedeckte Teilfinanzierung der Renten als zusätzliche Säule vor. Nix neues also. Die Riester-Rente bezeichnet er als ungeeignet, diesen Teil des Konzeptes zu übernehmen. Woran liegt das denn? Doch mindestens zum Teil daran, dass die Leute aufgrund ihrer niedrigen Realeinkommen gar kein Geld für eine solche zusätzliche Versicherung haben.
Es wird auch schnell deutlich, worum es Metzger im Grunde geht. Nicht um die Sicherheit unserer Renten, sondern um die weitere Senkung der Arbeitskosten. Dies natürlich nur, damit unsere Arbeitsplätze sicherer werden. Wer sollte da wohl am Ende den Profit ernten? Bestimmt nicht die Arbeitnehmer bzw. die Renter.
Wie viel Mühe Metzger sich mit seinen Gedanken zu diesem so überaus wichtigen Thema gemacht hat, erkennt man auch an der “Länge” seines Blogartikels. Von jemandem, dem der Nimbus des Fachmannes anhaftet, hätte ich zu diesem wichtigen Sachverhalt einfach etwas mehr erwartet.
Wie gesagt, im analysieren haben wir Champions-League-Niveau, beim Finden von Lösungen sind wir (höchstens) Kreisklasse.












Sehr interessanter Beitrag1
Beste Grüße Ralf
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