Ist das überhaupt ein Beruf? Nee, das machen wohl Anwälte (nebenbei). Der Verband der Insolvenzverwalter teilte mit, dass fast 100 % aller Insolvenzen in Deutschland von Unternehmensführern verursacht würden. Von wem auch sonst? Es fehle an solider Finanzplanung. Finanzlücken würden zu spät entdeckt und organisatorische Mängel nicht abgestellt.
In 2006 gab es über 30.000 Firmenpleiten. Die Schadenssumme betrug rund 33 Milliarden Euro und 120.000 Arbeitsplätze wurden “verwaltet”. Inwieweit es “verwaltet” und nicht “vernichtet” heißen müsste, ging aus dem Artikel nicht so richtig hervor. Der Trend gehe jedenfalls nun wieder nach oben.
Anders sieht es bei den privaten Insolvenzen aus. Die Zahlen steigen immer weiter, von Jahr zu Jahr. 125.000 Fälle gab es allein im letzten Jahr. Nach Statistik stiegen die Verbraucherpleiten allein bis August gegenüber dem Vorjahr um 20%.
P.S.: Übrigens könnten die Belegschaften auch helfen, Insolvenzen zu vermeiden. Dazu müsste man allerdings anders miteinander umgehen und vor allem offen sprechen.









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