Neue Besen kehren gut. Jedenfalls will der neue Vorstandschef sich gleich gut einführen. Er plant Tausende Stellen zu streichen. Außerdem möchte er aggressive Gewinnziele vorgeben. Die häufig genutzte Formel “ambitionierte Ziele” scheint nicht mehr “stark” genug. Jetzt müssen “aggressive” Ziele her.
Die Gehälter des Topmanagements sollen stärker als bisher an das Erreichen ihrer Ziele gekoppelt werden. Hallo?! Gibt’s das etwa bei Siemens bisher nicht? Das ist doch wohl in allen Firmen dieser Größenordnung mindestens seit 20 Jahren vollkommen normal.
Weshalb werden denn drastische Maßnahmen, die meist aus noch drastischerem Personalabbau bestehen, getroffen? Doch wohl auch deshalb, weil durch die damit kurzfristig zu erreichenden Gewinnsteigerungen die Einkünfte des Managements steigen. Das ist doch die direkteste Verbindung zwischen Einkommen und Zielerreichung. Also, was wollen die uns nur wieder erzählen?
Und wieder wird es getan: Man begründet die eigenen Maßnahmen mit dem negativen Vergleich der Gewinnmargen des Unternehmens und denen des Wettbewerbs. Löscher merkt dazu an, dass in keinem der zehn Geschäftsfelder Siemens vorn läge. Wäre ja immerhin schön gewesen, hätte er dazu gesagt, ob dieser Unterschied in Prozent oder in absoluten Werten besteht. Das kann, wer möchte, ja in den Geschäftsberichten nachschlagen.












geplanter stellenabbau.. das ist doch wieder was wo man sich gedanken macht!!!
Kla für viele ein neuanfang aber für viel dan auch das entgültige aus?!
Es wird echt alles immer verrückter im buisness