Der ruhige Norden Afghanistans

Im Zusammenhang mit “unserem” Engagement in Afghanisatan wird häufig vom “relativ ruhigen Norden” gesprochen. Was das eigentlich in der Praxis bedeutet, macht Thomas Wiegold in einem Focus-Blogeintrag deutlich:

Von Juli bis Oktober gab es, aufgeteilt nach Regionen, folgende Zwischenfälle:

Süden: 1.200
Osten: 1.100
Norden: 70 (!)

Der Anstieg der Vorfälle im Norden, allein der verlustreiche Anschlag vom Dienstag mit ca. 75 Toten, gibt zur Besorgnis Anlass. Aber das Zahlenverhältnis begründet, weshalb sich unsere Regierung nicht auf die Ausweitung unseres Engagements auf andere Teile Afghanistans einlassen möchte.