Es ist das Wesen guter Witze, dass sie geschmacklos sind

meint kein Geringerer als Henryk M. Broder. Über Schmidt, Pocher und das Nazometer ist eine wirkliche Menge geschrieben worden. Vermeintliche Peinlichkeiten, gerade wenn sie als satirisch verpackt daherkommen, beschäftigen uns scheinbar doch sehr.

Das Beste, was ich bisher über das Nazometer gelesen habe, stammt von Henryk M. Broder. Ich kann es kaum fassen, aber es stimmt — wirklich!

Sechzig Jahre nach dem Ende des NS-Projekts sollte es allmählich möglich sein, sich über das braune Pack lustig zu machen, statt immer wieder “den Anfängen” zu wehren. [...]
Und nun erleben wir wieder einen moralischen Amoklauf aus einem Anlass, der lächerlicher nicht sein könnte. Es ist das “Nazometer” von Schmidt & Pocher, der Rundfunkräte auf die Palme treibt und die Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden entgleisen lässt.


Kommentare

  1. Heinrich meint:

    Ob die Rundfunkräte und Co Autobahnen benutzen?

  2. Schulte meint:

    bis vor kurzem schon

Trackbacks

  1. [...] und ihm irgendwelche Leute nur eine Geschichte erzählt haben. Könnte das sein? Ich halte Henryk M. Broders Standpunkt zu diesem “Vorgang” für klüger. Diese Links sind im Artikel [...]