Contergan: Öffentlicher Druck ungeeignet

Schoggo TV hatte vor ein paar Wochen an ALDI gemailt und darum gebeten, «ob die beiden Konzerne nicht ein gewisses Maß Einfluss auf die Wirtz-Gruppe ausüben könnten, damit sich diese gegenüber den Contergan-Opfern etwas offener geben möge.» Ich berichtete darüber. Hier nun ein kleiner Auszug aus der Antwort von ALDI Süd an Schoggo-TV:

Die Intervention Dritter in Verbindung mit dem Aufbau von öffentlichem Druck halten wir nicht für das geeignete Mittel zur Durchsetzung von Interessen. Aus diesem Grund bitten wir um Verständnis, dass wir Ihrem Appell nicht Folge leisten.

Wie unterschiedlich man die Wahrnehmung von Verantwortung beurteilen kann. Die dankenswerte Initiative Wilhelm Entenmanns verhallt ebenso, wie die vielen Presseberichte, die rund um die Ausstrahlung des Fernsehfilmes stattgefunden haben. Positiv ist, dass, wie ALDI Süd auch in ihrer Stellungnahme an Wilhelm Entenmann erwähnte, dass es ein Gesprächsangebot des Geschäftsführers Sebastian Wirtz an die Contergan – Opfer gibt. Wir werden beobachten, ob es Fortschritte zu vermelden gibt.