Olaf Scholz glaubt an Belebung des Arbeitsmarktes durch Mindestlöhne

manche ja auch an den Weihnachtsmann…

Es wird wohl wie ein rotes Tuch auf all diejenigen wirken, die, wie Scholz es nennt, den «professoralen Unsinn» verbreiten helfen. Für das kommende Jahr sind die Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft nicht mehr so gut wie zuletzt. Vielleicht käme es nun darauf an, dass auch der private Konsum in Deutschland endlich mal in Gang kommt. Aber dieser Aspekt leuchtet denjenigen, die immer nur wohlgefällig auf die Seite der Wirtschaft gucken, nun überhaupt nicht ein. Denen sind ja sogar die mageren Lohnabschlüsse dieses Jahres noch ein Dorn im Auge. Schade, dass die Politik, wie es scheint, da doch nicht so mitspielen will.

Von 1999 bis 2005 stiegen die Einkommen in Deutschland um 22,4%. Das war Platz 14 von 15 Ländern. Nur Österreich lag noch hinter uns. In diesem Jahr stiegen die Löhne und Gehälter im Schnitt gerade mal um 2,4 %. Die Inflationsrate wurde im November vom Statistischen Bundesamt mit 3% angegeben. Das ist die höchste seit 14 Jahren. Es bleibt also dabei, dass die Lohn- und Gehaltsempfänger keinen Einkommenszuwachs verzeichnen können. Praktisch ist das genaue Gegenteil der Fall. Da wundert sich die Wirtschaft, dass die deutschen Konsumenten ihren “Verpflichtungen” nicht nachkommen. Vielleicht hat der gute Olaf ja Recht, wenn er recht nebulös davon spricht, dass der Mindestlohn sogar zu einer Belebung am Arbeitsmarkt führen könnte. Aber das sind natürlich nur Hirngespinste eines Sozen, der die Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft einfach nicht begreifen will. Vielleicht sollte er mal ein paar Vorlesungen bei Herrn Prof. Sinn besuchen.