Klicke di Klick und du gehts mit (in den Knast)

Die Datei ist bei einem Gratis-Uploadservice gehostet. Es handelt sich um einen Film, in dem ein vierjähriges Mädchen missbraucht wird. Die Polizei stellt fest, dass der Film innerhalb von 14 Stunden knapp 2700 mal heruntergeladen wurde.

Darüber werden die meisten bestimmt den Kopf schütteln. Die sollten den Artikel im law blog lesen.


Nehmen an, was ja nicht schwierig ist, ein Internetnutzer interessiert sich nicht für Kinderpornografie. Aber für legale Pornografie, was ja vorkommen soll.


So beginnt Udo Vetter ein ganz schön erschreckendes Beispiel für eine Verbrecherjagd in Deutschland unter dem Titel: Sandra-model2.mpeg. Ganz schön krass, wenn man bedenkt, wie schnell man also selbst in die Fänge der Justiz geraten kann. Da kommen dann Zahlen von “Kinderporno-Konsumenten” zustande, über die man nur staunen kann. 12.000 Verdächtige wurden gezählt. Die “Zeit” schreibt, dass aufgrund einer Ermittlungspanne viele “Täter” davon kommen könnten. Will vielleicht auch mal wer wissen, wie viele dieser 12.000 Verdächtige ganz normale Leute sind, die nur ein bisschen Porno gucken wollten? Wohl gemerkt: Keine Kinderpornografie! Aber für viele ist dieser Unterschied offiziell vielleicht nicht mal diskutabel?


Kommentare

  1. SuMu meint:

    so leicht käme man in diese kinder-porno-angucker-ecke …, schwer da wieder rauszukommen

  2. Schulte meint:

    Ja, das ist wahr. Für die Betroffenen, die doch nur ein bisschen gucken wollen, ein ziemlich mieser Anfang fürs neue Jahr. Hoffentlich kommt nun nicht einer, der mir vorhält, dass ich die Schweine, die Kinderpornos ansehen, verharmlosen oder gar verteidigen wollte. Ich rechne mittlerweile schon mit allem.

  3. Karsten meint:

    Besser zehn Unschuldige einsperren als einen Schuldigen davonkommen zu lassen. Es geht immerhin um die Kinder! *kopfschüttel*

  4. Schulte meint:

    Der deutsche Beamtenapparat ist eben außerordentlich effektiv. Die hauen was weg.

  5. jackynova meint:

    Ich habe gestern auch von einem Familienvater gehört, bei dem die Kripo vor der Tür stand.
    Dabei ist er so unbegabt in Sachen Computer, dass er Kinderpornos nicht auftreiben könnte, selbst wenn er es wollte!

  6. Schulte meint:

    @Jackynova: Nun ja. Eine besondere Begabung braucht es aber dafür auch nicht – oder?