Auch in ländlichen Bereichen gibt es Anhaltspunkte dafür, dass die Kriminalität jugendlicher Ausländer zugenommen hat. Das sind zumindest meine subjektiven Wahrnehmungen. Ich kann mich diesen ebenfalls nicht verschließen. Gerade durch den unsäglichen hessischen Ministerpräsidenten sind wir wohl quasi mit der Nase darauf gestoßen worden, dass bei uns vieles nicht im Lot ist. Und, das lehrt uns die Geschichte, wenn sich flott ein paar Schuldige finden lassen, umso besser. Dabei wäre es wichtig, uns den gesamten Komplex der Probleme genauer anzusehen.
Wie wollen wir diese Probleme lösen? Indem wir alle jugendlichen Straftäter ausweisen (wie Beckstein es favorisiert) oder auf Dauer wegschließen, wie andere es vorziehen? Egal, welche Argumente wir auch für oder gegen eine solche Lösung finden werden. Ich schätze, wir werden auch in Zukunft zusammenleben wollen. Dann müssen wir auch praktikable Lösungen finden. Schließlich glauben wir ja zu wissen, woran gearbeitet werden muss. Da brauchen wir keine Kochs und keine PI, die uns ihre einfachen Lösungen aufschwatzen wollen.
Offenbar haben wir eine Zunahme von Gewaltkriminalität durch jugendliche Straftäter. Insgesamt ist die Kriminalitätsrate von Bürgern mit Migrationshintergrund (laut BKA) allerdings leicht zurückgegangen. Es kann nicht schaden, wenn man auch dies zur Kenntnis nimmt (2004: 22,9 %, 2005: 22,5% und 2006: 22%).
Bei Jugendlichen, speziell männlichen Jugendlichen, sieht die Sache offenbar anders aus. Aus dem Jahr 2006 stammt ein Bericht der “Landeskommission Berlin gegen Gewalt”. Darin wird “Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin” untersucht. Diesen Bericht habe ich bei Wikipedia unter Ausländerkriminalität gefunden.
Gewalt und Selbstwirksamkeit
Männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund befinden sich zu einem nicht unerheblichen Teil in einer prekären Lebenssituation. Stellt schon das Leben zwischen den verschiedenen Kulturen in bisweilen schwierigen, konfliktträchtigen und zum Teil gewaltförmigen familiären Verhältnissen enorme Anforderungen an die Entwicklung einer eigenen stabilen Identität, ist dieser Prozess über die Erfahrungen des Versagens in der Schule hinaus durch negative Erwartungen bezüglich der Teilhabe am Ausbildungs- und am Arbeitsmarkt mit der Folge erwarteter unsicherer Zukunftsperspektiven zusätzlich enormen Belastungen ausgesetzt.
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"Plus 2" ist die Formel. Das heißt Muttersprache und zwei Fremdsprachen.








ich bin selber ein ausländer und habe straf taten begangen aber di österreicher schubsen uns und wir brechen denen die zehne dass ist auch nicht so einfach die Österreicher sind nazis die fangen fast immer an die sind selber schhuld …