Der FDP-Generalsekretär,
Umfragen sollen den Weg des Fortschritts weisen wie einst Politbürobeschlüsse
Das ist ein Satz aus seinem Artikel im Tagesspiegel.
Ein solcher Vergleich ist so wenig belastbar, dass man ihn als gleich, nachdem man ihn gelesen hat, auch wieder vergessen darf. Und doch scheint auch er sich gut zu eignen, wenn es darum geht, aus ihm politisches Kapital zu schlagen. Er taugt am Ende sogar, wenn es “nur” darum geht, über den Generalsekretär den Parteivorsitzenden zu treffen. Gerhardts Rede hat vielleicht einen kleinen Beitrag daran, dass selbst aus denen eigenen Reihen heftige Kritik an Niebel laut wird. Was macht die Parteiführung schon aus ihrer Oppositionsrolle? Und wo findet sich die FDP nach den Neuwahlen wohl wieder? Solche Fragen beschäftigen natürlich auch heute bereits die Altvorderen der Partei.












Niebel hat nur offen ausgesprochen, was eh jeder wahrnimmt: daß der Sozialismus bei uns fröhliche Urständ feiert!