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	<title>Kommentare zu: Amerika schaffts nicht allein</title>
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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Von: Schulte</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/02/02/amerika-schaffts-nicht-allein/#comment-426</link>
		<dc:creator>Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 14:12:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin auch der Meinung, dass es weniger darum geht, den Amerikanern beizustehen. Nur was geschieht mit den Menschen in den beiden Ländern, wenn sich die Allianz in ihre Bestandteile auflösen wird? Und diese Wahrscheinlichkeit ist spätestens nach den US-Wahlen doch ziemlich hoch. Der Westen wird vermutlich den Terrorismus auf diese Art auch nicht los. Ich tue mich mit meiner Haltung in dieser Frage sehr schwer, weil ich eigentlich gegen diesen Krieg bin und auch schon immer war. Die Frage ist aber, was stattdessen eigentlich in Afghanistan und dem Irak passieren sollte. Ich denke da weniger an unsere eigenen Interessen als an die der Leute in diesen Regionen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auch der Meinung, dass es weniger darum geht, den Amerikanern beizustehen. Nur was geschieht mit den Menschen in den beiden Ländern, wenn sich die Allianz in ihre Bestandteile auflösen wird? Und diese Wahrscheinlichkeit ist spätestens nach den US-Wahlen doch ziemlich hoch. Der Westen wird vermutlich den Terrorismus auf diese Art auch nicht los. Ich tue mich mit meiner Haltung in dieser Frage sehr schwer, weil ich eigentlich gegen diesen Krieg bin und auch schon immer war. Die Frage ist aber, was stattdessen eigentlich in Afghanistan und dem Irak passieren sollte. Ich denke da weniger an unsere eigenen Interessen als an die der Leute in diesen Regionen.</p>
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		<title>Von: eule70</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/02/02/amerika-schaffts-nicht-allein/#comment-420</link>
		<dc:creator>eule70</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 23:19:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann die Tatsache, dass eine ganze Reihe von Nationen heute nicht mehr viel von ihrer &quot;Verpflichtung&quot; den Amerikanern gegenüber wissen wollen, nicht negativ sehen. Die Amerikaner haben sich mit ihrer großspurigen &quot;Operation Enduring Freedom&quot;, die gegen jede Vernunft, gegen jedes Wissen von Kennern Afghanistans unternommen wurde, gründlich verrechnet. Die anderen Nationen fangen einfach an, das zu begreifen. Meine weitere Meinung dazu siehe http://alteeule.blogg.de/eintrag.php?id=443# .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann die Tatsache, dass eine ganze Reihe von Nationen heute nicht mehr viel von ihrer &#8220;Verpflichtung&#8221; den Amerikanern gegenüber wissen wollen, nicht negativ sehen. Die Amerikaner haben sich mit ihrer großspurigen &#8220;Operation Enduring Freedom&#8221;, die gegen jede Vernunft, gegen jedes Wissen von Kennern Afghanistans unternommen wurde, gründlich verrechnet. Die anderen Nationen fangen einfach an, das zu begreifen. Meine weitere Meinung dazu siehe <a href="http://alteeule.blogg.de/eintrag.php?id=443#" rel="nofollow">http://alteeule.blogg.de/eintrag.php?id=443#</a> .</p>
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		<title>Von: Gilbert</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/02/02/amerika-schaffts-nicht-allein/#comment-408</link>
		<dc:creator>Gilbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 11:01:59 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht vor allem deswegen, weil der Westen auch durch solche Diskussionen, wie sie jetzt stattfinden, ein sehr schwaches Bild abgeben.&lt;/blockquote&gt;


Vielleicht auch wegen der grundsätzlichen Unehrlichkeit, mit der der Westen in die Sache reingeschlittert ist. Dazu ein &lt;a href=&quot;http://blog.gilbertbrands.de/?p=234&quot;&gt;Lesetip&lt;/a&gt;. Wie es weitergehen soll? Keine Ahnung. Im Moment beschützt die Bundeswehr ja mehr oder weniger die Drogenlords, mit Kasai und seinen Leuten in führenden Positionen, wie berichtet wird. Die Taliban andererseits hatten den Drogenanbau beseitigt. Vielleicht sollte man den Lords mal klarmachen, dass ihre Geschäfte zu ende sind, wenn man ihnen den Schutz entzieht und sie sich bis dahin nicht auf eine talibanfreie Staatsführung geeinigt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht vor allem deswegen, weil der Westen auch durch solche Diskussionen, wie sie jetzt stattfinden, ein sehr schwaches Bild abgeben.</p>
<p>Vielleicht auch wegen der grundsätzlichen Unehrlichkeit, mit der der Westen in die Sache reingeschlittert ist. Dazu ein <a href="http://blog.gilbertbrands.de/?p=234">Lesetip</a>. Wie es weitergehen soll? Keine Ahnung. Im Moment beschützt die Bundeswehr ja mehr oder weniger die Drogenlords, mit Kasai und seinen Leuten in führenden Positionen, wie berichtet wird. Die Taliban andererseits hatten den Drogenanbau beseitigt. Vielleicht sollte man den Lords mal klarmachen, dass ihre Geschäfte zu ende sind, wenn man ihnen den Schutz entzieht und sie sich bis dahin nicht auf eine talibanfreie Staatsführung geeinigt haben.</p>
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		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/02/02/amerika-schaffts-nicht-allein/#comment-407</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 08:04:23 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich hast du Recht. Das spricht noch mehr gegen die Strategie der Amerikaner. Leider hatten sie keine. Sie gingen in das Land und erhielten -verständlicherweise- viel Unterstützung. Zum Start der Operation hätte aber unbedingt überlegt werden müssen, wie man weiter vorgehen will und vor allem, welchen Zeitplan man sich vorstellt. 

Bestimmt wird es so sein, dass die Menschen dort den Krieg endlich hinter sich lassen wollen. Aber die werden leider nicht gefragt. Ob nun Taliban oder Al Kaida. Sie werden keine Ruhe geben. Vielleicht vor allem deswegen, weil der Westen auch durch solche Diskussionen, wie sie jetzt stattfinden, ein sehr schwaches Bild abgeben. 

Die Entwicklung in Pakistan ist außerdem, wie du sagst, äußerst unsicher. Was passiert, wenn der Günstling nach Washingtons Gnade stürzt? Bush dürfte froh sein, wenn er bald seine Verantwortung an jemand anderen abgeben kann. Gebracht hat sein &quot;Krieg gegen den Terror&quot; nichts. Man muss aber vielleicht auch einräumen, dass das mindestens teilweise auch auf die Unentschlossenheit vieler Alliierter (auch Deutschland) zurückzuführen ist. Ich verstehe zwar die Haltung der deutschen Politik, die Wirkung ist aber die, die ich zu beschreiben versucht habe. Wir werden das Problem nicht los und die Leute in Afghanistan und natürlich auch im Irak gehen keinen guten Zeiten entgegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich hast du Recht. Das spricht noch mehr gegen die Strategie der Amerikaner. Leider hatten sie keine. Sie gingen in das Land und erhielten -verständlicherweise- viel Unterstützung. Zum Start der Operation hätte aber unbedingt überlegt werden müssen, wie man weiter vorgehen will und vor allem, welchen Zeitplan man sich vorstellt. </p>
<p>Bestimmt wird es so sein, dass die Menschen dort den Krieg endlich hinter sich lassen wollen. Aber die werden leider nicht gefragt. Ob nun Taliban oder Al Kaida. Sie werden keine Ruhe geben. Vielleicht vor allem deswegen, weil der Westen auch durch solche Diskussionen, wie sie jetzt stattfinden, ein sehr schwaches Bild abgeben. </p>
<p>Die Entwicklung in Pakistan ist außerdem, wie du sagst, äußerst unsicher. Was passiert, wenn der Günstling nach Washingtons Gnade stürzt? Bush dürfte froh sein, wenn er bald seine Verantwortung an jemand anderen abgeben kann. Gebracht hat sein &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; nichts. Man muss aber vielleicht auch einräumen, dass das mindestens teilweise auch auf die Unentschlossenheit vieler Alliierter (auch Deutschland) zurückzuführen ist. Ich verstehe zwar die Haltung der deutschen Politik, die Wirkung ist aber die, die ich zu beschreiben versucht habe. Wir werden das Problem nicht los und die Leute in Afghanistan und natürlich auch im Irak gehen keinen guten Zeiten entgegen.</p>
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		<title>Von: Gilbert</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/02/02/amerika-schaffts-nicht-allein/#comment-406</link>
		<dc:creator>Gilbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 07:43:03 +0000</pubDate>
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		<description>Immerhin gibt es da ja seit 6 Jahren eine sogenannte frei gewählte Regierung. Wieso ist der Beitrag der Afghanen zu ihrer eigenen &quot;Freiheit&quot; eigentlich so gering? Was ist denn das eigentliche Ziel der ganzen Sache? Wo sind irgendwelche Zielmarken, die erreicht werden sollen? Fragen, die offiziell nicht gestellt werden (dürfen) (?)

Wenn man bedenkt, dass der eine Nachbarstaat Pakistan nur durch ein Militärregime an den Westen gebunden wird (wie wackelig ist das wirklich?), der andere (Iran) ohnehin kein Interesse an einem westlichen Regime in Afghanistan hat, kann das Ganze eigentlich nur in einem ähnlichen Desaster wie in Vietnam enden. Die Frage ist, mit wie vielen toten Soldaten man sich diesmal verabschieden will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin gibt es da ja seit 6 Jahren eine sogenannte frei gewählte Regierung. Wieso ist der Beitrag der Afghanen zu ihrer eigenen &#8220;Freiheit&#8221; eigentlich so gering? Was ist denn das eigentliche Ziel der ganzen Sache? Wo sind irgendwelche Zielmarken, die erreicht werden sollen? Fragen, die offiziell nicht gestellt werden (dürfen) (?)</p>
<p>Wenn man bedenkt, dass der eine Nachbarstaat Pakistan nur durch ein Militärregime an den Westen gebunden wird (wie wackelig ist das wirklich?), der andere (Iran) ohnehin kein Interesse an einem westlichen Regime in Afghanistan hat, kann das Ganze eigentlich nur in einem ähnlichen Desaster wie in Vietnam enden. Die Frage ist, mit wie vielen toten Soldaten man sich diesmal verabschieden will.</p>
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