2006 Friedensplakette der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik
Silver Star
Bronze Star
Distinguished Flying Cross
Legion of Merit
Purple Heart
Allein sein letztes Statement zum Irak-Krieg, den er um jeden Preis gewinnen will, wäre für mich der entscheidende Grund, ihm meine Stimme zu verweigern! McCain vertritt die Meinung, die Amerikaner müssten, falls erforderlich, die nächsten 100 Jahre im Irak bleiben.
Für die einen mag das konsequent und richtig klingen, für mich klingt es danach, als wolle John McCain nicht begreifen, was eigentlich seit dem Einmarsch der Alliierten im Irak passiert ist. Diesen Krieg wird niemand gewinnen. Schon gar nicht die Menschen, die in diesem Land leben. Es wird weiter viele Opfer geben. Und ich finde nicht, dass die Amerikaner daran schuldlos sind.
An dieser Stelle folgt nun die Frage des wahren USA-Freundes, welche Alternativen denn zum Einmarsch bestanden hätten. Ganz einfach. Hätte die amerikanische Regierung die Öffentlichkeit nicht so dreist und unverschämt angelogen, wäre den Menschen dort viel Kummer und Elend erspart worden und Al Kaida wäre kein Areal für ihre schreckliche “Mission” quasi erschlossen worden.
Mein Kommentar: Da sind bestimmt auch die Träume vier Karstadt-Mitarbeiter geplatzt. Und was wird nun werden? Auch mit Karstadt? Gibt es vielleicht schon bald keine Kauf - und Warenhäuser mehr in Deutschland? Das wäre sehr schade.
Deutschlands größter Handelskonzern Metro
treibt Unternehmenskreisen zufolge die Trennung von seiner Kölner
Warenhaustochter Kaufhof voran. Der Düsseldorfer Konzern befindet
sich in Gesprächen mit Investoren über den Kaufho...
Mein Kommentar: Bei Caschy geht der Punk ab. Wie bei einer Media-Markt-Eröffnung. :-(
Fünf Jahre bin ich hier schon mittlerweile am “vor mich hin bloggen”. Nachdem es gestern ja Acronis Backup Security 2010 zu gewinnen gab, habe ich nun etwas Hardware für euch. Hardware, die garantiert jeder von euch brauch...
WISO, 15.03.2010
Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanzieren das Gesundheitssystem gemeinsam. Aber die Kosten laufen den Einnahmen davon. Das Finanzierungssystem ist krank, eine Kopfpauschale soll es heilen.
Ich glaube nicht, dass McCain mit den 100 Jahren wörtlich gemeint hat. Und in gewisser Weise hat er mit dieser Aussage doch Recht. Ein sofortiger Abzug wie ihn die anderen Kandidaten versprechen ist ja nur machbar wenn man nach dem Motto vorgeht “Nach uns die Sintflut”. Also ob nach einem Rückzug der Amerikaner plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen im Irak herrschen würde. Die Lage im Irak, auch wenn das kaum wahrgenommen wird, hat sich gebessert, wenn man sie auch immer noch als schlecht bis katastrophal bezeichnen könnte. Ein Rückzug der Amerikaner hätte eher ein Abschlachten der diversen Machtgruppen zur Folge, bis die am Ende als Gewinner Dastehenden dann die Bevölkerung unterdrücken können.
Ist Obama also wirklich besser, der das von den Amerikanern angerichtete Desaster nicht von Amerikanern aufräumen lassen will? Nach dem Motto, wir haben euch das Chaos gebracht, die Lage sieht blöd für uns alle aus, aber wir können ja nach Hause gehen und ihr findet mal schön eine Lösung. Das McCain stattdessen zur Verantwortung der USA steht, gibt ihm von mir eher einen Pluspunkt!
Ein sofortiger Rückzug wäre vielleicht keine gute Lösung. Nur — war der Abzug aus Vietnam damals eine solche? Irgendwann – und sei es durch einen Regierungswechsel – werden sich die Amerikaner zurückziehen. Das könnte zügig passieren. Dann würde das eintreten, was du beschriebst und natürlich kann es sein, dass die Folgen für den Irak schlimm wären. Vielleicht würde dann endgültig ein Bürgerkrieg stattfinden.
Dass McCain zur Verantwortung der USA steht ist gut. Aber ich hätte es lieber, er würde mal eine wirkliche Strategie über das weitere Vorgehen im Irak und auch in Afghanistan vortragen. Oder hast du den Eindruck, dass die bloße Präsenz der Alliierten in diesen Ländern am Ende den Erfolg bringen wird, den sich manche davon auch heute noch versprechen? Ich glaube, dass diese Kriege einfach nicht zu gewinnen sind.
McCain war zwar von Anfang an für den Irak-Krieg, er hat aber ebenso lange die Art und Weise der Regierung Bush kritisiert. Insofern hat er ja eine Strategie, und wer weiß, hätte sich Rumsfeld damals nicht mit seiner “So gut wie keine Soldaten, aber so viel wie möglich private Sicherheitsfirmen”-Strategie durchgesetzt, vielleicht wäre die Lage im Irak heute besser. Eben dieses Vorgehen hat McCain auch als falsch bezeichnet.
Ob solche Kriege zu gewinnen sind? Ich weiß es nicht. Heute vielleicht nicht mehr. Es braucht aber auch Mut, Zeit und Geduld das herauszufinden, so etwas war nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland möglich, heute im medial überwachten Irak eben nicht mehr. Das die Deutschen damals die Amerikaner als Schokoladen verschenkende Befreier begrüßt haben, ist ja auch nur eine schöne Legende – auch wenn die Lage natürlich nur äußerst begrenzt vergleichbar ist.
Über mich
ap, alias Horst Schulte. Ich habe bisher 3188 Beiträge geschrieben.
Hier wird seit 2004 gebloggt, dass die Heide wackelt!
Unterbrochen wurde die Euphorie, die mich gepackt hat, durch zwei Abmahnungen + eine Einstweilige Verfügung wegen Urheberrechtsverletzungen. Eine schmerzhafte und teure Erfahrung. Gekostet hat uns diese Geschichte ca. 3.500 Euro und eine echte Menge Nerven. Also, Vorsicht im Umgang mit fremden Bildern/Fotos. Es kann teuer werden und einem wirklich die Freude am Bloggen vergällen. Wer mehr darüber lesen möchte, kann dies hier tun.
69 Abfragen. 1.691 Sekunden. 5 Leser/innen online | 534 Leser/innen je Tag. //
3190 Beiträge mit insgesamt 8039 Kommentaren. // Insgesamt waren seit der Beginn der Volkszählung 81601 Leute da.
Ich glaube nicht, dass McCain mit den 100 Jahren wörtlich gemeint hat. Und in gewisser Weise hat er mit dieser Aussage doch Recht. Ein sofortiger Abzug wie ihn die anderen Kandidaten versprechen ist ja nur machbar wenn man nach dem Motto vorgeht “Nach uns die Sintflut”. Also ob nach einem Rückzug der Amerikaner plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen im Irak herrschen würde. Die Lage im Irak, auch wenn das kaum wahrgenommen wird, hat sich gebessert, wenn man sie auch immer noch als schlecht bis katastrophal bezeichnen könnte. Ein Rückzug der Amerikaner hätte eher ein Abschlachten der diversen Machtgruppen zur Folge, bis die am Ende als Gewinner Dastehenden dann die Bevölkerung unterdrücken können.
Ist Obama also wirklich besser, der das von den Amerikanern angerichtete Desaster nicht von Amerikanern aufräumen lassen will? Nach dem Motto, wir haben euch das Chaos gebracht, die Lage sieht blöd für uns alle aus, aber wir können ja nach Hause gehen und ihr findet mal schön eine Lösung. Das McCain stattdessen zur Verantwortung der USA steht, gibt ihm von mir eher einen Pluspunkt!
Ein sofortiger Rückzug wäre vielleicht keine gute Lösung. Nur — war der Abzug aus Vietnam damals eine solche? Irgendwann – und sei es durch einen Regierungswechsel – werden sich die Amerikaner zurückziehen. Das könnte zügig passieren. Dann würde das eintreten, was du beschriebst und natürlich kann es sein, dass die Folgen für den Irak schlimm wären. Vielleicht würde dann endgültig ein Bürgerkrieg stattfinden.
Dass McCain zur Verantwortung der USA steht ist gut. Aber ich hätte es lieber, er würde mal eine wirkliche Strategie über das weitere Vorgehen im Irak und auch in Afghanistan vortragen. Oder hast du den Eindruck, dass die bloße Präsenz der Alliierten in diesen Ländern am Ende den Erfolg bringen wird, den sich manche davon auch heute noch versprechen? Ich glaube, dass diese Kriege einfach nicht zu gewinnen sind.
McCain war zwar von Anfang an für den Irak-Krieg, er hat aber ebenso lange die Art und Weise der Regierung Bush kritisiert. Insofern hat er ja eine Strategie, und wer weiß, hätte sich Rumsfeld damals nicht mit seiner “So gut wie keine Soldaten, aber so viel wie möglich private Sicherheitsfirmen”-Strategie durchgesetzt, vielleicht wäre die Lage im Irak heute besser. Eben dieses Vorgehen hat McCain auch als falsch bezeichnet.
Ob solche Kriege zu gewinnen sind? Ich weiß es nicht. Heute vielleicht nicht mehr. Es braucht aber auch Mut, Zeit und Geduld das herauszufinden, so etwas war nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland möglich, heute im medial überwachten Irak eben nicht mehr. Das die Deutschen damals die Amerikaner als Schokoladen verschenkende Befreier begrüßt haben, ist ja auch nur eine schöne Legende – auch wenn die Lage natürlich nur äußerst begrenzt vergleichbar ist.