Beim Lesen dieses Artikels in der “Zeit” fällt mir ein Satz von
Die Freunde Amerikas werden sich schwer und schwerer tun, je mehr bekannt wird, welche Methoden bei den “Verfahren” gegen echte oder vermeintliche Terroristen auch weiterhin angewendet werden. Wenn es einmal so etwas wie ein Grundvertrauen in die Werte der amerikanischen Nation gegeben hat, so wurde dieses durch die Bush-Regierung so grandios zerstört, das wir uns diesbezüglich keine Illusionen machen können. Dass solche Dinge während eines Krieges nun einmal vorkommen kann man als Argument ins Feld führen. Für meinen Teil muss ich feststellen, dass es nicht überzeugt. Unsere Ansprüche sind höher. Die Differenz zwischen diesem Anspruch und der Wirklichkeit ist durch nichts mehr zu überbrücken.
Und angesichts solcher Erfahrungen sollen wir uns doch tatsächlich an diesem “heiligen Krieg” stärker als bisher beteiligen? Na, schönen Dank auch.
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