Die Gewalt nimmt nie ein Ende

Ein solches Foto passt ins Bild. Jedenfalls in das selbe, das sich manche Leute gern zurechtschneiden. Der wilde, der menschenverachtende Unmensch. Und diese Meldung scheint das Bild zu bestätigen: Die Mehrheit der Palästinenser sind für den Terror. Allerdings vermutlich doch auch “nur” solange, bis sie oder ihre Familie persönlich von solchem Wahnsinn betroffen werden. Dann sehen wir dort ein ganz anderes Bild: Anrührende Trauer um sinnlose Opfer. Weitere Opfer. Und die Gewaltspirale scheint in dieser Region einfach niemand durchbrechen zu können. Einige haben es probiert und sind daran gescheitert, ja sogar gestorben.

Meinungsforscher konstatieren eine besorgniserregende Tendenz: «Noch nie befürworteten so viele Befragte Terror gegen Israel.»

Sage und schreibe 84 Prozent der Befragten sagten laut New York Times, sie seien mit dem Attentat auf eine jüdische Religionsschule in Jerusalem vor zwei Wochen einverstanden.[...]
64 Prozent, also fast zwei Drittel, der 1270 befragten Palästinenser befürworten die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Städte.

(KStA)

Bei den letzten Militäraktionen Israels im Gazastreifen wurden 130 Palästinenser (auch Zivilisten) getötet. Eine Zunahme von Selbstmordattentaten auf israelischem Gebiet wird also wahrscheinlicher. So kann diese Spirale nicht durchbrochen werden. Hilfreich sind Fotos, wie das, das ich weiter oben verlinkt habe, ganz sicher nicht. Mich erinnert diese Art von vermutlich sogar bewusster Manipulation der Öffentlichkeit an die Zeit der Kolonialisierung, als man ganze Völker zu Wilden abgestempelt hat und damit eine Art von Legitimation für die darauf folgende “Behandlung” abgeleitet wurde.