Endlich mal ein paar wirklich interessante Tipps, die eigene Arbeitsweise zu optimieren

Der Markt für Tipps zur Steigerung der eigenen Effizienz ist groß und unübersichtlich. Außerdem, so scheint es mir jedenfalls, sind diese Tipps häufig banal und deshalb auf Dauer auch langweilig. Zudem wiederholen sich ständig.

Jetzt habe ich mal eine Reihe solcher Tipps gefunden, die mir doch einigermaßen interessant scheinen.

Jede Arbeit, die nicht Sie selbst tun müssen, sollten Sie delegieren. :thumbup_tb:

So stoße ich darin auf einen Fehler, den nicht nur ich, sondern fast alle in unserer Firma zu machen scheinen: Outlook ist immer geöffnet und, was in diesem Tipp angesprochen wird, man lässt sich nicht nur vom Terminer auf bevorstehende Meetings und Termine hinweisen, sondern unterbricht ständig die Arbeit, um eingehende E-Mails zu lesen. Bei mir ist das jedenfalls der Fall. Dass ist zwar höchst ineffizient, aber man tut es trotzdem – obwohl man immer wieder mal davon genervt ist. Schließlich kann ja etwas Eiliges oder Wichtiges oder beides dabei sein.

Der Tipp (4.) z.B. sagt in dieser Beziehung folgendes:

Optimieren Sie Ihre E-Mail-Kommunikation

Viele Chefs nutzen einen der Hauptvorteile von E-Mails nicht: Man ist im Gegensatz zu Telefonanrufen nicht gezwungen, sie sofort zu bearbeiten. Gewöhnen Sie es sich deshalb an, Ihre E-Mails nicht mehr als drei- oder vier mal am Tag abzurufen. Dadurch vermeiden Sie es, dass Sie ständig in Ihrer Arbeit unterbrochen werden. Auch Ihre Mitarbeiter erziehen Sie dadurch, dass dringende Angelegenheiten nicht mehr über E-Mail geschickt, sondern gleich telefonisch oder persönlich vorgebracht werden.

Für diejenigen, die mal mehr, mal weniger auf der Suche nach Möglichkeiten sind, ihre Effizienz zu steigern, sollten diese Tipps auf keinen Fall auslassen.

Quelle: Business-Wissen


Kommentare

  1. Gilbert meint:

    Jede Arbeit, die nicht Sie selbst tun müssen, sollten Sie delegieren

    Das ist das, was am wenigsten in Unternehmen funktioniert. Das setzt nämlich voraus, dass der Deligierende auch über eine höhere Sachkompetenz verfügt als der Ausführende. Leider verfügen heute die meisten Vorgesetzten nur noch über Positionsmacht, aber keinen Vorsprung in der Sachkompetenz, und unterlassen aus Angst, damit am eigenen Stuhl zu sägen, das Deligieren. Das Verzetteln steigt damit noch an, und gerade in Orga- und Chefabteilungen von Großkonzernen wird auf diese Weise eine unglaubliche Menge Kapital verschleudert.

  2. Horst Schulte meint:

    Diesen Eindruck teile ich. Obwohl — Verallgemeinern darf man ja nicht :devil_tb: