Der Tagesspiegel-Kommentar zur letzten Maybrit-Illner-Sendung am letzten Donnerstag im
Gegenseitig warfen sich die Diskutanten vor, die Meinung des anderen nicht zu akzeptieren und immer Recht haben zu wollen. Wie es in solchen Fällen immer so ist: Die Diskussion wurde lautet und lauter. Phasenweise konnte man dem ohnehin reichlich uninteressanten Diskurs kaum folgen.
Das Thema ist vor allem für diejenigen von besonderem Reiz, die in diesen Jahren die Basis für alles Schlechte sehen, worüber wir heute so klagen. Egal, ob es Geburtenrückgänge sind, das schlechte Bildungsniveau unserer Jugend oder die Taten der RAF. Über so etwas werden heute 60minütige Diskussionen geführt. Und, was schlimmer ist, ich sehe mir den Scheiß auch noch an.












Ich habe da ziemlich genau eine Minute reingeschaut. Es blökten gerade drei Leute mit ansteigender Lautstärke gegeneinander an, um ihre abweichenden Meinungen als Wahrheiten zu platzieren.
Das war genauso sinnfrei und unseriös wie die sonst üblichen neoliberalen Beschwörungsrunden bei Will und Illner.