Investivlohn oder Trojaner?

Wir kennen das Sprichwort: “Schuster bleib bei deinen Leisten”. Vielleicht ist es also gar nicht so verwunderlich, dass wir Deutsche keine Affinität zu Aktien besitzen. Seit Jahren denkt man darüber nach, wie man Belegschaften dazu bewegen könnte, neben dem ohnehin zu tragenden Arbeitsplatzrisiko zusätzlich einen Teil des Kapitalrisikos zu übernehmen. Das möchte man uns dann gern als goody verkaufen. Irgendwie glauben wir vielleicht, der so gepriesene Investivlohn könnte in diesem Zusammenhang nicht mehr sein als das, was wir aus der Computerwelt als Trojanisches Pferd kennen.

Ich arbeite schon seit fast 13 Jahren in einer Aktiengesellschaft. Anteile habe ich bisher nicht erworben, obwohl man das zu günstigen Bedingungen, tun kann. Nicht, dass ich meiner Firma misstrauen würde, aber ich kenne mich nicht aus mit Aktien.