Was für ein Satz. Es gibt also Firmen, in denen es erste Erfahrungen im Umgang mit älteren Mitarbeitern gibt. Soweit ist es schon mit uns gekommen. Es gibt Unternehmen, die solche Erfahrungen erst noch machen müssen. New Economie eben. Ohne Worte.
“International gesehen liegt das Durchschnittsalter unserer Beschäftigten bei 37 Jahren und allein in der Walldorfer Zentrale arbeiten Menschen aus 78 Nationen”, sagt Heidrun Kleefeld vom “HR Program Lead Demographics”. Das mache deutlich, “dass Diversity bei uns groß geschrieben wird.”
37 Jahre alt ist der Durchschnitt der Arbeitnehmer bei SAP und “Diverity” wird dort also groß geschrieben. Dazu fällt mir ein schönes Spiel ein: Bullshit Bingo.
Endlich hab ich kapiert, was "systemrelevant" bedeutet








Das erinnert mich an meinen Rundgang bei einem Vorstellungsgespräch, bei dem mein künftiger Kollege mir vorgestellt wurde mit “ist schon 35, merkt man ihm aber nicht an”. Natürlich mit einem Augenzwinkern, wobei mir dabei der Gedanke kam, so furchtbar weit weg bin ich von den 35 auch nicht mehr. Und ob ich dann für eine späte Karriere bei SAP geeignet bin, ich weiß nicht. Wobei das mit dem SAP-Durchschnittsalter bei mir im Sender auch gut hinkommen würde. Aber der Vorteil liegt auch darin, dass ganz allgemein ein recht “junges” Betriebsklima herrscht, auch bei den “alten” Mitarbeitern. Letztlich kommt es auch darauf an, oder?
Von dem, was SAP da in dem Interview behauptet hat, ist nach meinem Eindruck die deutsche Wirtschaft sehr weit entfernt. Es gibt in meiner Firma, die auch nicht gerade wenig Mitarbeiter hat, noch eine verhältnismäßig große Anzahl von Leuten über 50. Beispielsweise bin ich im gesamten Vertrieb unserer firma (rund 50 Leute) einer der wenigen (4) über 50.