Meine liebste Seite ist nicht erreichbar. Hoffentlich Bestimmt lohnt sich das Warten.
Heute gab es in der Printausgabe einen ganz tollen Beitrag zum “Skandalurteil” gegen den 18jährigen Erdinc S. aus Köln. Geschrieben hat ihn Joachim Frank. Der Titel seines Beitrages lautet: “Das Gefühl einer Gerechtigkeitslücke – Der Prozess gegen Erdinc S. wirkt wie ein Sprengsatz gegen den sozialen Frieden”.
Hier ein kleiner Auszug:
Der soziale Frieden beruht auf einer zentralen Abmachung: Die Bürger verzichten darauf, erlittenes Unrecht selbst zu ahnden. An ihrer Stelle soll der Staat die Täter zur Rechenschaft ziehen. Die Übertragung des Gewaltmonopols an den Staat ist aber nur plausible, solange die Bürger dessen Handeln im Großen und Ganzen für gerecht halten. Darum wirkt der Ausgang des Prozesses gegen den Kölner Erdinc S. wie ein Sprengsatz gegen die Fundament unseres Zusammenlebens.
Es ist schwer nachvollziehbar, dass der als Intensivtäter geführte junge Mann nach seinem Angriff auf einen Familienvater im Karneval 2007 straffrei davonkommen soll, während das Opfer an den Folgen der Tat sein Leben lang zu tragen haben wird.
Das gibt in meinen Augen die Stimmung sehr gut wider. Der Fall liefert, und das stört mich persönlich noch mehr an dieser Sache, den Vorwand platt und teilweise auch hasserfüllt gegen Türken und Muslime zu wettern. Ob sich dieser Richter über die Folgen seines Handelns wirklich im Klaren gewesen ist?
Hier noch die Pausenmeldung des Stadt-Anzeigers. Um 21.00 Uhr soll es planmäßig mit neuem Auftritt “weitergehen”:













[...] vorgegangen werden muss. Die Strafen müssen, wie ich heute schon einmal erwähnt habe, nicht unbedingt hart sein. Aber wirken müssen sie unbedingt. Im Kölner Fall ist das völlig außer [...]