So fing ja alles an: schlechtes Wetter, schlechtes Essen, abgeschottete Welten, leichtes Missvergnügen. Inzwischen, nach zehn Tagen, hat unser vorübergehendes Zuhause, wie der Kollege von der FAZ treffend beschrieb, zwar „den Turnierrhythmus noch nicht aufgenommen“, doch die beschauliche zweite Welt am Lago Maggiore wird allmählich vertraut, fast heimisch: Aufstehen, laufen, Frühstück, dann zum Zeitungsladen, dann im Medienzentrum in Tenero die neuesten Neuigkeiten rund um die deutsche Mannschaft aufsaugen, nachmittags schreiben und/oder Einzelgespräche führen, abends, beim Essen, ins “Seven Easy” an der Piazza, um mit den Kollegen Fußball zu schauen. So verlaufen hier die Tage, unspektakulär, aber durchaus intensiv. (Moritz Müller-Wirth, Zeit online)
Was für ein Job. Da würde ich tauschen. Sofort. Aufstehen, laufen, lesen, zuhören und nachmittags schreiben und/oder Einzelgespräche führen. Abends noch was Essen und dann wieder von vorn. Glückwunsch! Das wäre ein Leben, an das man sich gewöhnen könnte. Am Lago Maggiore lebt es sich unabhängig von der eigenen Beschäftigung ja auch so schon ganz gut. Ok. Das Wetter könnte besser sein. Dafür haben die Jungs vor Ort bestimmt unser volles Mitgefühl.
Muss die Presse darüber wirklich berichten?
Im Online-Archiv wird archiviert. Aber was?








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