Südafrika, Russland und China haben sich immer wieder gegen scharfe Formulierungen ausgesprochen. Insbesondere Südafrika, ein nicht-ständiges Mitglied des Rates, hat eine “leise Diplomatie” gegenüber der Regierung Mugabe verlangt. (Zeit.de)
Die britische Königin hat Robert Mugabe den Adelstitel aberkannt. Das ist ein Sonderfall der ganz seltenen Art. 14 Jahre lang durfte er sich mit diesem Titel schmücken. Gesten dieser Art zählen in den Augen vieler Menschen vermutlich wenig. Und sie werden Mugabe auch nicht dazu bewegen können, seine offensichtliche Verachtung für demkratische Spielregeln zu korrigieren.
Dennoch ist dies ein Zeichen, das den Standpunkt der Briten in dieser Frage klar macht. Ähnlich klare Statements wünschte man sich auch von anderen Staaten. Auch die Entschließung des UN-Sicherheitsrates, der sich nach langen Beratungen im Kern nicht einmal einig gewesen ist, hätte eindeutiger ausfallen dürfen. Nicht einmal innerhalb dieses recht kleinen Gremiums ist in einer solch elementaren Frage Einigkeit zu erzielen. Warum das so ist? Das ist eine Frage, die man einfachen Leuten nicht stellen kann. Solche Dinge bleiben die Geheimnisse der hohen Politik.












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