Susan Atkins? Susan Atkins… wer war das noch mal?

Genau. Die Mörderin von Sharon Tate, der damaligen Ehefrau von Roman Polanski. Sie gehörte zu den Gefolgsleuten des Massenmörders Charles Manson. Horror. 1969 war sie gemeinsam mit 6 weiteren Tätern zum Tode verurteilt worden. Später wurden diese Urteile in lebenslanges Gefängnis umgewandelt.

Atkins ist heute 60 Jahre alt und leidet an einem Gehirntumor. Ein Gesuch auf Haftentlassung wurde abgelehnt. Nun wird Susan Atkins im Gefängnis sterben.

Ist doch irgendwie komisch, wie unterschiedlich manche Verbrechen beurteilt werden. RAF-Terroristen, die mehrere Menschen getötet haben, sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Aber ich will nicht werten.


Kommentare

  1. nuFFi meint:

    sitzt sie nicht in den usa im gefängnis und die raf-terroristen in deutschland?! ich meine das sind doch völlig verschiedene welten äh planeten äh staaten!!

  2. Horst Schulte meint:

    Echt?

  3. Katja meint:

    Hier nochmal ein paar Einzelheiten über die Manson Morde – ich denke nicht, dass man die Manson Family mit den RAF-Terroristen vergleichen kann – beides nicht gerade wahre Sympathieträger (auch nicht für mich), ok, aber von den Ansätzen und Zielen doch ziemlich unterschiedlich: Manson

  4. Horst Schulte meint:

    Natürlich waren Ziele und Motivation unterschiedlich. Ich finde nur, dass manchmal die Urteile, zu denen solche Verbrechen führen, schon sehr unterschiedlich ausfallen. Vergleichen wollte ich diese beiden Dinge auf keinen Fall. :-)

  5. florian meint:

    Denke ein wesentlicher Faktor ist die Tatsache das sie eine Hochschwangere Frau Ermordert hat welche um ihr Leben und um das Leben ihres ungeborenen Kindes gebeten und gebettelt hat.
    Das ganze noch mit einem Messer!

    Es ist nicht von der Hand zu weisen das, dies maximal schwer wiegt auch im Gemüt der Öffentlichkeit.

    Jeder normale Mensch hätte in der Situation Mitleid empfinden müssen.

    Finde es Gerecht das sie keine Begnadigung bekommt und in Gefangenschaft sterben wird.

    (Weder Sympathien für die Raf noch für Manson und insbesondere keine sympathien für den Versuch und das aufrechterhalten irgendeines Ikonenstatuses)

    Das ganze sollte man auch als Fehlgeleitete Popkultur, des Sehens und Gesehens Werden, des verletzten Stolzes von Mittelstandskindern, und vom Puren Egoismus, werten.