Nachdem ich Berichte und Kommentare, die der Spiegel – Artikel vom Montag dieser Woche (“Was deutschen Bloggern fehlt”, Seite 94) auslöste, gelesen hatte, habe ich mir überlegt, ob ich dazu ebenfalls etwas bloggen sollte. Aber das ist ja wohl Ehrensache für Blogger. Allerdings sollte man das ja nach Meinung der Spiegel-Autoren so nicht machen. Man sollte eben nicht die Presse verfolgen und dann irgendwas Kritisches, Kluges oder Doofes darüber schreiben wollen. Das ist einfach uninspiriert, ja regelrecht fad.
Und gerade weil ich nun einmal deutlich geringere Ansprüche ans Bloggen stelle, als die im Spiegel-Artikel geforderten, kann ich gut verstehen, dass sich diejenigen unter uns angepisst fühlten, die die Crème de la Crème hierzulande darstellen und sich von den Redakteuren des “Spiegel” in dieser unverschämten Art und Weise verständlicherweise provoziert fühlen.
Versuchen wir also gelassen zu bleiben und damit klarzukommen, dass eben auch ein Print-Leitmedium wie der “Spiegel” das Sommerloch irgendwie füllen muss.
Wir ratschen derweil weiter über Gott und die Welt und entwickeln uns. Manche mehr, manche weniger. Wir brauchen vielleicht länger als andere.












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