Wenn wir Blogger die Möglichkeiten hätten, wäre das für uns sicher auch festzustellen. Eben las ich im Focus, dass Klaus Klinskis Witwe eine Anzeige eingereicht hat gegen Verantwortliche des Landesarchivs Berlin und des Klinikkonzerns Vivantes, weil diese Patientenakten des 1991 verstorbenen Schauspielers zur Veröffentlichung freigegeben hätten.

Natürlich beeilte sich der Focus seinerseits, eine Geschichte im Bericht zu erwähnen, gegen deren Veröffentlichung sich die Bemühungen von Kinskis Witwe ja wohl richtet. Der beauftragte Anwalt spricht von einem irreparabler Schaden. Von Schadenersatz ist die Rede.

Demnach scheint er zumindest den Schaden ja für so irreparabel doch nicht zu halten. Der Aktenbestand der fraglichen Nervenklinik umfasst übrigens insgesamt 90.000 Akten. Eine Fundgrube für Journalisten. Und Rechtsanwälte haben natürlich dann auch was davon.


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