Schon wieder eine Diskussion über die faulen Hartz IV – Empfänger
Söder und Mutlu streiten sich darüber, ob Arbeit Spaß machen darf oder kann. Nur noch einer von zehn Erntehelfern kommen vom Arbeitsamt, die anderen aus dem Ausland. Schlechte Bedingungen in Deutschland, schlechte Bezahlung. Alles wahr, alles richtig. Haben viele von uns schon erfahren. Aber ist es richtig, dass diese immer wiederkehrende Diskussion geführt wird? Heute. Obwohl wir doch alle wissen, wie sehr viele von uns sich von Hartz IV bedroht fühlen?
Weshalb überlässt man es nicht Leuten, die an der Basis arbeiten, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen? Wie Frau Franke oder Herrn Buschkowsky. Es gibt doch alles in unserer Gesellschaft. Es gibt die Leute, die sich verzweifelt bemühen, Arbeit zu finden oder solche, die es sich bequem einrichten mit ihren staatlichen Hilfen. Die Balance ist das Schwierige. Damit muss eine Gesellschaft umgehen. Aber doch nicht jeden Monat aufs Neue in irgendwelchen Talkshows.
Vielleicht sollte auch daran gearbeitet werden, die bürokratischen Regeln, die durch die technisch schlecht gemachte Hartz-IV-Gesetzgebung ein schier undurchdringbares und kaum nachzuvollziehendes “Werk” darstellen, abzubauen bzw. zu vereinfachen. Man hört immer wieder Beispiele, die einem nur die Wahl lassen, mit dem Kopf zu schütteln.

Facebook Kommentare: