Seit etwa einem Jahr gibt’s in Deutschland “Zattoo”, Fernsehen über’s Internet. Ganz schön cool. Vor allem, wenn man auf einmal Programme sehen kann, die man aufgrund des Satellitenempfängers, an dem man hängt, sonst dazu nicht in der Lage ist. Eben läuft ein alter Streifen mit Rock Hudson und Rod Taylor. Na, ja. Reißt mich nicht vom Hocker. Aber doch ganz nett, beim Surfen ein bisschen TV zu schauen. Seit meine TV-Karte nicht mehr arbeitet, konnte ich diesem Parallelvergnügen nicht mehr frönen. Nun klappt’s — dank des neuen Programms.
Die Installation war flott erledigt. Danach und erfolgter Anmeldung auf der Website von Zattoo, war der Rest ein Kinderspiel. Programm auswählen und schon kannst du Fernsehen gucken. Schade, dass der technische Fortschritt so überhaupt nicht zur qualitativen Entwicklung des Mediums passt. Beide Dinge laufen scheinbar diametral gegeneinander. Vielleicht ist das ja gewollt. Das kann aber auch wieder nicht sein. Schließlich profitieren manche ja von der zunehmenden Verblödung der Leute.

Wie man mit Leuten umgeht, damit sie ihre Arbeit vielleicht doch gern machen
Noch ist Winter (im Wallis)








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