Der Markt ist immer da

Wenn man den Bericht der “Süddeutschen Zeitung” über das Geiseldrama von Gladbeck, das vor 20 Jahren stattfand, liest, kriegt man den Eindruck, dass die “seriösen Journalisten”, die sich damals nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, bis heute keine echte Distanz zu ihrem damaligen Verhaltensagen zulassen.

So liest man die Aussage eines Augenzeugen, der als Journalist (in leitender Position) bei Express und B*ld tätig gewesen ist: “Es gibt Müller, Meier, Schulze, die mit dem Handy unterwegs sind und jederzeit in Situationen kommen können, wo etwas passiert, was sie dann filmen.”

Der wird doch dabei wohl nicht an Blogger gedacht haben?

Kommentare

  1. Ecki meint:

    Wohl eher an die BILD-Leserreporter, schätze ich.

  2. Horst Schulte meint:

    Wollen wir es mal hoffen O:)