In einer trainingsintensiven Vorbereitung esse ich 8000 Kalorien und trinke sechs bis acht Liter pro Tag.
Das ist eine Tagesration des Goldmedaillengewinners im Gewichtheben (Superschwergewicht), Matthias Steiner. Eine kleine Mahlzeit könnte sein:
Drei Steaks, ein paar Kartoffeln, Salat und Obst.
Das wäre mich allerdings dann doch zu viel, obwohl ich manchmal wünschte, nicht immer gleich nach dem Essen ein schlechtes Gewissen zu haben. Sympathisch, wenn man sieht, dass auch jemand, der doch offensichtlich unerhört viel Sport treibt, eine, wie meine Frau das zu nennen pflegt, stattliche Figur hat.
Matthias Steiner hat mich gestern begeistert. Begeistert und berührt. Wir er seine Freude über die schwer erkämpfte Goldmedaille austobte und sie mit seinen Freunden teilte, sie förmlich und buchstäblich mitriss und wie er seine Gefühle in den folgenden Interviews und mit Esprit und ohne Scheu vor einer großen interessierten Öffentlichkeit offenbarte, das war etwas besonderes.
Auch das Interview mit der “ZEIT” bestätigt dies. Hier seine Antwort auf die Frage, wie es um die Dopingsportart “Gewichtheben” stehe:
Es ist besser geworden, man sieht es an den Leistungen, die runter gegangen sind. Das ist ein Zeichen, dass die Dopingkontrollen greifen. Es wird in kaum einer anderen Sportart so viel kontrolliert. Ich glaube nicht, dass Gewichtheben hundertprozentig sauber wird, aber das ist in keiner Sportart so.
Er sagt, wie’s ist.
Sein Chemnitzer Club | Die Österreicher wussten schon früh, was sie verloren hatten












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