Scheinbar ist es doch ziemlich egal, was McCain im Wahlkampf treibt und von wem er unterstützt wird. Obama soll verlieren und bei dieser Mission kommt McCain scheinbar gut voran.
Da mag Arianna Huffington sich noch so ins Zeug legen -was sicher auch noch einige andere Liberale tun-, die konservativen Kräfte in den Vereinigten Staaten werden sich nicht zuletzt mit freundlicher Unterstützung religiöser Fanatiker in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten am Ende gegen den schwarzen Amerikaner durchsetzen.
Die Hoffnungen auf eine liberale Zukunft lösen sich in Rauch auf.













Ne ganz einfache allgemeine Festellung ist doch: “Was ist das besondere an dieser Wahl?”. Ich kenne weder von Obama noch von McCain die wahre politische Vorgeschichte. Mir ist die Wahl in den USA (wenn sie überhaupt stattfindet) sowas von egal. Der Fahrplan für die nächsten Monate und Jahre steht doch sowieso.
Osamas letzter Blogeintrag
Klar, wir kennen beide nicht. Aber ich fände es gut, wenn die Amerikaner mit der Wahl Obamas bekundeten, dass sie die “alte” Politik, für die Bush und m.E. auch McCain steht, nicht mehr wollen. Das allein wäre in meinen Augen schon ein gutes Zeichen. Das Geplänkel, das sich die Kontrahenten liefern, gibt keinen Hinweis darauf, was uns bevorsteht. Es zeigt nur, was manche Menschen wohl unter einem professionellen Wahlkampf verstehen. Das finde ich widerlich.
Als ob es eine Rolle für uns spielen würde, wer der beiden das Rennen macht. Im Zweifel setzen sie keine liberalen oder konservativen Ziele durch, sondern amerikanische. So mancher wird da noch große Augen machen, sollte Obama die Wahlen tatsächlich gewinnen. Diese hingebungsvolle Begeisterung der Deutschen für Obama ist mir inzwischen genauso suspekt, wie das leidenschaftliche Bush-Bashing. Irgendwann hört man auf zu denken und jubelt oder hasst einfach nur noch.
Thomas Matternes letzter Blogeintrag Pseudo-Helden, Studenten und Skrupellose
Ja, Thomas, das klingt natürlich sehr vernünftig, was du schreibst. Wir haben mit den amerikanischen Entscheidungen sicher wenig am Hut. Vielleicht hast du auch Recht, was die Realpolitik eines Präsidenten Obama angeht. Aber ich lasse mich eben auch noch mal gern überraschen. Vielleicht wirst du am Ende ja sogar selbst noch überrascht werden. Positiv, meine ich natürlich