Ich hatte es immer so verstanden, als sei Alan Greenspan so etwas wie der Schutzheilige aller Kapitalisten. Ein Mann mit hohem Renommee eben. Und nun? Da höre ich vorhin einen ehemaligen IWF – Manager bei Anne Will sinngemäß über ihn reden:
Alan Greenspan ist vermutlich der schlechteste us-amerikanische Notenbankchef aller Zeiten (Gerd Häusler, ehemaliger Bankvorstand und Berater eines Finanzinvestors)
Whow. Jetzt, wo vielleicht alles zu spät ist, werden die Heiligenscheine gelöscht.
Auch im Wiki kann man heute etwas Relativierendes über Greenspan lesen:
Neben den überwiegend positiven Meinungen zur “Ära Greenspan” wurden jedoch zuletzt vielfach auch kritischere Stimmen laut, welche u. a. auf die Mitverantwortlichkeit Greenspans für den spekulativen Preisauftrieb im Aktien- und Immobiliensektor aufgrund der Politik des billigen Geldes hinwiesen. So wuchs unter seiner Führung beispielsweise die Geldmenge M3 von 3,614 Billionen US-$ zum Zeitpunkt seines Amtsantritts auf 10,250 Billionen US-$ zum Ende seiner Amtszeit, d.h. um 283,6 %. (Quelle: Wikipedia)
George Bush war jedenfalls (mal wieder) anderer Meinung. Er verlieh Greenspan vor wenigen Jahren die Freiheitsmedaille der Vereinigten Staaten. Das ist die zweithöchste Auszeichnung der USA.
Wollen wir wetten, dass George W. diesen Orden auch heute noch an Herrn Greenspan verleihen würde?
“Hart aber fair” und “Maybrit Illner” zur Euro-Krise
1 Jahr Mitglied im Club "Kochen ohne Fett"








Netzwerk
Follower: 1716
Kreise: 591
Leser: 249