Den freien Markt verteidigen – notfalls mit Zähnen, Klauen oder einfach mit Behauptungen
Blöd, dass ich den Artikel nicht richtig lesen kann (kann kein Englisch). Das kommt mir als Konsument des deutschen Mainstream und als Angehöriger des Plebes dann ja zustatten.
Soweit ich den verlinkten Artikel (s.u.) also überhaupt verstanden habe, waren beispielsweise die beiden us-amerikanischen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac durch die staatliche amerikanische Aufsicht ganz besonders gebeutelt. Der Staat hatte die Hand im Spiel. Das Lieblingsszenarium der Neoliberalen soll demnach also passen. Die Verantwortung wird mindestens versuchsweise an Politik und Staat zurückgespielt.
Und keiner wird das wohl widerlegen können. Allerdings muss man solche Versuche, das unverantwortliche Handeln vieler Leute zu kaschieren und letztlich anderen in die Schuhe zu schieben, gar nicht mehr bewerten. Es ist egal. Vermutlich wird bald ohnehin nichts mehr so sein, wie es einmal gewesen ist. Da nutzen auch geflissentlich zusammengesuchte, besserwisserische und pseudowissenschaftliche Belege, die sich höchstwahrscheinlich auch nicht belegen lassen, wenig.
Sie ändern nämlich auch nichts mehr daran, dass die Wirtschaft weltweit zusammenbricht.
Der Autor des Artikels in der Washington-Post Sebastian Mallaby weist auch darauf hin, dass Versäumnisse oder Nachlässigkeiten der amerikanischen Notenbank (Fed) in Bezug auf die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft zum Gau beigetragen hätten. Wieder eine staatliche Institution also.
B.L.O.G. – Bissige Liberale ohne Gnade » Good news, bad news

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