Günther Grass und Dieter Bohlen. Welch eine Allianz! Beide kritisieren Reich-Ranicki für seine Kritik am TV-Programm.
Dass Bohlen sich zu Reich-Ranickis Kritik äußerte, wundert mich schon deshalb nicht, weil er (erstaunlich genug) tatsächlich bemerkt hatte, dass MRRs Entscheidung, den Preis abzulehnen, erst deshalb zur Reife kam, weil unmittelbar zuvor Bohlens “DSDS” geehrt wurde. Das war Reich-Ranicki wohl der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Nun ja. Er wird vermutlich doch nicht der Einzige sein, der sich in einem solchen Umfeld deplatziert fühlte.
Der Ordnung halber will ich hinzufügen, dass meine Frau und ich die letzte Staffel (DSDS) fast komplett gesehen haben. Es war für uns die Premiere. Ansonsten sehen wir gerade die privaten Fernsehsender so gut wie nie. DSDS hat uns jedenfalls gefallen!
Dass Grass mit RR nicht viel am Hut hat, kann ich auch einigermaßen nachvollziehen. Ich kann mich über die (g)krassen Wort des Grosskritikers Reich-Ranicki über die Werke Günther Grass’ gut erinnern. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, fand lediglich Grass Roman “Die Blechtrommel” die Zustimmung des Kritikerpapstes. Grass wirft ihm nun im Zusammenhang mit der “Preisverweigerung” vor, er (RR) habe mit seiner Sendung, dem «Literarischen Quartett» höchstselbst die Literaturkritik trivialisiert. Das kann man so sehen.












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