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	<title>Kommentare zu: Daimlers Blogger: Wer macht sich keine Gedanken?</title>
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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/01/daimlers-blogger-wer-macht-sich-keine-gedanken/#comment-3573</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 09:38:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Die Fehler, die vom Management gemacht wurden, müssen einmal mehr von den Beschäftigten ausgebadet werden. Das empfinde ich als himmelschreiende Ungerechtigkeit. Vielleicht kriegt die deutsche Automobilindustrie noch die Kurve, was die von dir angesprochenen Modellpolitik anlangt. Eigentlich bin ich in dieser Beziehung sehr sicher.  Einen ganz ähnlichen Umbruch hat die deutsche Autoindustrie schon hinbekommen, als es um die wachsende Konkurrenz aus Fernost ging. Allerdings ist diesmal der Rahmen ein anderer. Es wird angesichts der Krise, deren Auswirkungen wir nur in Umrissen erkennen können, viel schwieriger werden - glaube ich. Und dann wird sich erweisen, ob Daimler, wie von Prof. Kressler behauptet, wirklich so gut gerüstet ist. Die Leiharbeitskräfte sind ja nun schon voll betroffen. Und die Argumentation der Autobauer, die auch Gesamtmetallchef Kannegießer zuletzt im TV erläutert hat, mag ich überhaupt nicht akzeptieren. Es wird sich noch als ein verhängnisvoller Fehler erweisen, dass wir es zugelassen haben, dass es so unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse gibt. Die Industrie braucht flexible Arbeitskräfte? So viel ist selbst bei mir angekommen. Nur, was das am Ende bedeuten wird, werden sich viele heute noch überhaupt nicht vorstellen können. Und der Schutz, den Arbeitsplätze vielleicht irgendwann einmal gehabt haben, wenn sie ihn denn gehabt haben, wird auf diese Art und Weise immer mehr aufgeweicht. Nur eine Seite profitiert von solchen Regelungen. Und natürlich sind das nicht die Arbeitnehmer. &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fehler, die vom Management gemacht wurden, müssen einmal mehr von den Beschäftigten ausgebadet werden. Das empfinde ich als himmelschreiende Ungerechtigkeit. Vielleicht kriegt die deutsche Automobilindustrie noch die Kurve, was die von dir angesprochenen Modellpolitik anlangt. Eigentlich bin ich in dieser Beziehung sehr sicher.  Einen ganz ähnlichen Umbruch hat die deutsche Autoindustrie schon hinbekommen, als es um die wachsende Konkurrenz aus Fernost ging. Allerdings ist diesmal der Rahmen ein anderer. Es wird angesichts der Krise, deren Auswirkungen wir nur in Umrissen erkennen können, viel schwieriger werden &#8211; glaube ich. Und dann wird sich erweisen, ob Daimler, wie von Prof. Kressler behauptet, wirklich so gut gerüstet ist. Die Leiharbeitskräfte sind ja nun schon voll betroffen. Und die Argumentation der Autobauer, die auch Gesamtmetallchef Kannegießer zuletzt im TV erläutert hat, mag ich überhaupt nicht akzeptieren. Es wird sich noch als ein verhängnisvoller Fehler erweisen, dass wir es zugelassen haben, dass es so unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse gibt. Die Industrie braucht flexible Arbeitskräfte? So viel ist selbst bei mir angekommen. Nur, was das am Ende bedeuten wird, werden sich viele heute noch überhaupt nicht vorstellen können. Und der Schutz, den Arbeitsplätze vielleicht irgendwann einmal gehabt haben, wenn sie ihn denn gehabt haben, wird auf diese Art und Weise immer mehr aufgeweicht. Nur eine Seite profitiert von solchen Regelungen. Und natürlich sind das nicht die Arbeitnehmer. </p>
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		<title>Von: Gilbert</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/01/daimlers-blogger-wer-macht-sich-keine-gedanken/#comment-3568</link>
		<dc:creator>Gilbert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 09:17:07 +0000</pubDate>
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		<description>Wieviel Mitleid muss man mit den Autofritzen haben? Opel lädt mich zur Vorstellung des neuen Modell ein: 2,0 l, über 200 PS, Verbauch 8,9 l/100 km. Und der Renault-Händler zeigt mir stolz das neueste Wettbewerbsmodell seines Hauses zum Cayenne. 

Irgendwie scheint der Trend der Zeit an den Managern vorbeigegangen zu sein. Für den Inlandsmarkt scheint sich von den europäischen Autobauern kaum noch einer zu interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieviel Mitleid muss man mit den Autofritzen haben? Opel lädt mich zur Vorstellung des neuen Modell ein: 2,0 l, über 200 PS, Verbauch 8,9 l/100 km. Und der Renault-Händler zeigt mir stolz das neueste Wettbewerbsmodell seines Hauses zum Cayenne. </p>
<p>Irgendwie scheint der Trend der Zeit an den Managern vorbeigegangen zu sein. Für den Inlandsmarkt scheint sich von den europäischen Autobauern kaum noch einer zu interessieren.</p>
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