Gestern war Reformationstag und, was wohl insgesamt inzwischen bekannter ist, Halloween. Ich weiß nicht mal auf Anhieb, wie das richtig geschrieben wird. Auch ich finde, dass man die Feste feiern muss, wie sie fallen. Insofern habe ich es der Meute, die heute Morgen gegen 5.oo Uhr besoffen und lärmend durch unsere Straße zog, nicht übel genommen.
Allerdings macht einen das schon etwas traurig. Ein wichtiger evangelischer Gedenktag gerät in den Hintergrund und irgend ein amerikanischer Quatsch steht stattdessen ganz oben auf der Agenda. Bin ich jetzt wieder antiamerikanisch gewesen? Mindestens. Außerdem sicher jugendfeindlich. Übrigens: Schade, dass ich nicht dabei war.












Wenigstens sollten die Kids wissen, was sie für ein Fest feiern, und warum. Nicht einfach feiern auf Teufel komm’ raus (passend zu Halloween) oder weil es dem Handel so schöne Umsätze beschert.
Bei uns Bayern ist Halloween eher langweilig, weil die Ornungshüter gehalten sind, ab 0:00 Uhr für ein ruhiges Allerheiligen zu sorgen, mit aller Härte. Deswegen gab es auch wenig betrunkene und randalierende Fünfjährige, noch nicht. Auch wenn ich versucht war, als “Treats” eine Handvoll Weinbrandbohnen auszuteilen (nur Spass!).
Bei uns war es früher so, dass die Disco geschlossen war auf Allerheiligen. Da gab’s dann Privatfeten. Ausgelassen haben wir auch nix. Heute sind die Behörden in NRW (zumindest) da schon ein wenig nachsichtiger.