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	<title>Kommentare zu: Vollz&#228;hlig beim Integrationsgipfel?</title>
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	<description>Manchmal kann man mir nicht folgen.</description>
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		<title>Von: Gilbert</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3785</link>
		<dc:creator>Gilbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 19:34:22 +0000</pubDate>
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		<description>@.Horst: ich wei&#223; nicht, wie die ihre Zahlen manipulieren. Ich habe meine aus DLF und anderen Medien. Und in DLF war noch letzten Montag eine Sendung &#252;ber Ausl&#228;nder, die sich hier selbst&#228;ndig machen bzw. das versuchen. Find ich in Ordnung, denn um genau diese Initiative geht es mir. Sind aber zu wenig, denn das nach deren Sch&#228;tzung ca. 300.000 Arbeitspl&#228;tze, wenn alles klappt. Die Zahlen, die da genannt wurden, sehen aber anders aus. W&#246;rtlich: &quot;in 10 Jahren k&#246;nnen wir bei 20% oder mehr der Gesamtbev&#246;lkerung von einem Migrationshintergrund ausgehen&quot;. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wo das hinl&#228;uft, wenn das in dem heutigen Stil weiterl&#228;uft.

@.COHU: ich interpretier das mal positiv: eine weniger. Vergi&#223; aber nicht, dir einen m&#228;nnlichen Besch&#252;tzer zuzulegen. Den musst du als Muslima n&#228;mlich haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@.Horst: ich wei&#223; nicht, wie die ihre Zahlen manipulieren. Ich habe meine aus DLF und anderen Medien. Und in DLF war noch letzten Montag eine Sendung &#252;ber Ausl&#228;nder, die sich hier selbst&#228;ndig machen bzw. das versuchen. Find ich in Ordnung, denn um genau diese Initiative geht es mir. Sind aber zu wenig, denn das nach deren Sch&#228;tzung ca. 300.000 Arbeitspl&#228;tze, wenn alles klappt. Die Zahlen, die da genannt wurden, sehen aber anders aus. W&#246;rtlich: &#8220;in 10 Jahren k&#246;nnen wir bei 20% oder mehr der Gesamtbev&#246;lkerung von einem Migrationshintergrund ausgehen&#8221;. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wo das hinl&#228;uft, wenn das in dem heutigen Stil weiterl&#228;uft.</p>
<p>@.COHU: ich interpretier das mal positiv: eine weniger. Vergi&#223; aber nicht, dir einen m&#228;nnlichen Besch&#252;tzer zuzulegen. Den musst du als Muslima n&#228;mlich haben.</p>
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		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3783</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 18:43:36 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Gilbert: Irgendwas &lt;a class=&quot;noapture&quot; href=&quot;http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/AuslaendischeBevoelkerung/Tabellen/Content50/TOP10,templateId=renderPrint.psml&quot;&gt;stimmt mit unseren Zahlen nicht&lt;/a&gt;. Bei mir wird es so sein, dass ich die Zahl der in Deutschland leben Muslime im Kopf hatte. &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gilbert: Irgendwas <a class="noapture" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/AuslaendischeBevoelkerung/Tabellen/Content50/TOP10,templateId=renderPrint.psml">stimmt mit unseren Zahlen nicht</a>. Bei mir wird es so sein, dass ich die Zahl der in Deutschland leben Muslime im Kopf hatte. </p>
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		<title>Von: Gilbert</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3782</link>
		<dc:creator>Gilbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 18:00:01 +0000</pubDate>
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		<description>@.Horst: es sind nicht 3,2 Mio, sondern - die Kurden eingeschlossen - ca. die doppelte Zahl. Die meisten haben sich hier eingeschlichen und sind nicht etwa, wie immer rumgelogen wird, eingeladen worden - das waren lediglich ein paar 100.000 vor sehr langer Zeit. Und die meisten liegen uns auf der Tasche.

Nochmal: wer sich hier integrieren will, der hat die Chance dazu und muss sich nur bem&#252;hen. Es gibt gen&#252;gend Beispiele, dass das funktioniert. Au&#223;erdem ist das hier Deutschland und nicht die T&#252;rkei. 80.000.000 Deutsche haben sich nicht nach ein paar Millionen Arbeitsscheuen aus Anatolien zu richten, sondern umgekehrt, und wenn sie das nicht wollen, sollen sie bitte wieder verschwinden. 

Ich bin es ganz einfach satt, dass sich alles immer um die Befindlichkeiten von einem Haufen Verweigerer dreht und unsere Gesellschaft so nebenbei vor die Hunde geht. Mir hat auch keiner was geschenkt, ich hab&#039; mir auch alles hart erarbeiten m&#252;ssen, aber wenn man sich die ganzen Integrationsparolen anh&#246;rt, scheint es so, dass jedem Nichtt&#252;rken rund um die Uhr 99 jungfr&#228;uliche Dienerinnen und Diener zur Verf&#252;gung stehen, die alles f&#252;r einen erledigen, und man sich sch&#228;men muss, den armen T&#252;rken nicht ein paar Diener abzugeben. 

Und was die Moscheen angeht: ja, ich bin ganz deutlich dagegen, solange diese Leute ihre Steinzeitreligionsgesetze h&#246;her h&#228;ngen als unsere. Und ich kann nirgendwo erkennen, dass das nicht so w&#228;re. Die Scharia ist nicht diskutierbar, und damit auch nicht Steinigungen, H&#228;ngen, Glieder abschlagen, Morden wegen Beleidigung des Propheten oder Todes-Fatwas gegen Homosexuelle in Norwegen - alles mitten unter uns. Ja, da habe ich ganz deutlich was dagegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@.Horst: es sind nicht 3,2 Mio, sondern &#8211; die Kurden eingeschlossen &#8211; ca. die doppelte Zahl. Die meisten haben sich hier eingeschlichen und sind nicht etwa, wie immer rumgelogen wird, eingeladen worden &#8211; das waren lediglich ein paar 100.000 vor sehr langer Zeit. Und die meisten liegen uns auf der Tasche.</p>
<p>Nochmal: wer sich hier integrieren will, der hat die Chance dazu und muss sich nur bem&#252;hen. Es gibt gen&#252;gend Beispiele, dass das funktioniert. Au&#223;erdem ist das hier Deutschland und nicht die T&#252;rkei. 80.000.000 Deutsche haben sich nicht nach ein paar Millionen Arbeitsscheuen aus Anatolien zu richten, sondern umgekehrt, und wenn sie das nicht wollen, sollen sie bitte wieder verschwinden. </p>
<p>Ich bin es ganz einfach satt, dass sich alles immer um die Befindlichkeiten von einem Haufen Verweigerer dreht und unsere Gesellschaft so nebenbei vor die Hunde geht. Mir hat auch keiner was geschenkt, ich hab&#8217; mir auch alles hart erarbeiten m&#252;ssen, aber wenn man sich die ganzen Integrationsparolen anh&#246;rt, scheint es so, dass jedem Nichtt&#252;rken rund um die Uhr 99 jungfr&#228;uliche Dienerinnen und Diener zur Verf&#252;gung stehen, die alles f&#252;r einen erledigen, und man sich sch&#228;men muss, den armen T&#252;rken nicht ein paar Diener abzugeben. </p>
<p>Und was die Moscheen angeht: ja, ich bin ganz deutlich dagegen, solange diese Leute ihre Steinzeitreligionsgesetze h&#246;her h&#228;ngen als unsere. Und ich kann nirgendwo erkennen, dass das nicht so w&#228;re. Die Scharia ist nicht diskutierbar, und damit auch nicht Steinigungen, H&#228;ngen, Glieder abschlagen, Morden wegen Beleidigung des Propheten oder Todes-Fatwas gegen Homosexuelle in Norwegen &#8211; alles mitten unter uns. Ja, da habe ich ganz deutlich was dagegen.</p>
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	<item>
		<title>Von: cohu</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3781</link>
		<dc:creator>cohu</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 17:49:58 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mir Gilberts Spr&#252;che von &quot;diesen Leuten&quot;, &quot;diesem Volk&quot; aus &quot;zur&#252;ckgebliebenen Staaten&quot;, die so gern &quot;auf der Stra&#223;e rumlungern&quot;  und sich &quot;durchf&#252;ttern&quot; lassen, die &quot;nichts k&#246;nnen und nichts lernen&quot; jetzt noch eine Sekunde l&#228;nger anh&#246;ren muss, werd ich glaub ich rein aus Trotz zur Muslima, bind mir ein Kopftuch um, verlerne die deutsche Sprache, beantrage Sozialhilfe, ziehe ins Ghetto und erziehe meine f&#252;nf S&#246;hne zu frechen Nichtsnutzen und meine acht T&#246;chter zu analphabetischen Putzfrauen. Einfach nur um ihn zu &#228;rgern (H) </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir Gilberts Spr&#252;che von &#8220;diesen Leuten&#8221;, &#8220;diesem Volk&#8221; aus &#8220;zur&#252;ckgebliebenen Staaten&#8221;, die so gern &#8220;auf der Stra&#223;e rumlungern&#8221;  und sich &#8220;durchf&#252;ttern&#8221; lassen, die &#8220;nichts k&#246;nnen und nichts lernen&#8221; jetzt noch eine Sekunde l&#228;nger anh&#246;ren muss, werd ich glaub ich rein aus Trotz zur Muslima, bind mir ein Kopftuch um, verlerne die deutsche Sprache, beantrage Sozialhilfe, ziehe ins Ghetto und erziehe meine f&#252;nf S&#246;hne zu frechen Nichtsnutzen und meine acht T&#246;chter zu analphabetischen Putzfrauen. Einfach nur um ihn zu &#228;rgern (H)</p>
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	<item>
		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3780</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 17:10:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Gilbert:  Ich verstehe, dass du das Thema aufgrund der vielen Diskussionen und der geringen Fortschritte sehr kritisch siehst. Aber wir leben mit 3,2 Mio. T&#252;rken zusammen und m&#252;ssen die daraus entstandenen Aufgaben gemeinsam bew&#228;ltigen. Da helfen Maximalpositionen (oder die der &quot;Leitkultur&quot;) nicht weiter. Es ist ein Weg zu gehen, der allen etwas abverlangt. Vor allem Geduld. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn du Cohu eine Reise in die T&#252;rkei empfiehlst, um dort die Erfahrungen zu machen, die du erwartest, ist das sowohl anma&#223;end als auch verst&#228;ndlich. Nur -- wir leben in Deutschland und damit gelten die Ma&#223;st&#228;be, die wir uns selbst setzen. Wir sind daf&#252;r verantwortlich, wie ein Integrationsprozess funktioniert (nat&#252;rlich inkl. des Teiles unserer Bev&#246;lkerung, der integriert wird). Wir m&#252;ssen aber auch nicht unbedingt unsere Bedingungen und Vorstellungen auf andere &#252;bertragen wollen. Das ist auch nicht zielf&#252;hrend. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich kann dich verstehen, und ich &#228;rgere mich beispielsweise auch dar&#252;ber, dass in der T&#252;rkei nicht liberal mit Religionen &quot;umgegangen&quot;, sondern dass das Gegenteil der Fall ist. Bei uns (Stichwort: Moscheebau) wird &#252;ber Selbstverst&#228;ndlichkeit der freien Religionsaus&#252;bung auch diskutiert - nicht wahr? Obwohl diese doch im Grundgesetz verankert ist. Unsere Forderung an die T&#252;rkei, unserem Beispiel zu folgen und auch in der T&#252;rkei den Bau von Kirchen nicht so restriktiv zu behandeln, wie das heute der Fall ist, unterschreibe ich. &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gilbert:  Ich verstehe, dass du das Thema aufgrund der vielen Diskussionen und der geringen Fortschritte sehr kritisch siehst. Aber wir leben mit 3,2 Mio. T&#252;rken zusammen und m&#252;ssen die daraus entstandenen Aufgaben gemeinsam bew&#228;ltigen. Da helfen Maximalpositionen (oder die der &#8220;Leitkultur&#8221;) nicht weiter. Es ist ein Weg zu gehen, der allen etwas abverlangt. Vor allem Geduld. </p>
<p>Wenn du Cohu eine Reise in die T&#252;rkei empfiehlst, um dort die Erfahrungen zu machen, die du erwartest, ist das sowohl anma&#223;end als auch verst&#228;ndlich. Nur &#8212; wir leben in Deutschland und damit gelten die Ma&#223;st&#228;be, die wir uns selbst setzen. Wir sind daf&#252;r verantwortlich, wie ein Integrationsprozess funktioniert (nat&#252;rlich inkl. des Teiles unserer Bev&#246;lkerung, der integriert wird). Wir m&#252;ssen aber auch nicht unbedingt unsere Bedingungen und Vorstellungen auf andere &#252;bertragen wollen. Das ist auch nicht zielf&#252;hrend. </p>
<p>Ich kann dich verstehen, und ich &#228;rgere mich beispielsweise auch dar&#252;ber, dass in der T&#252;rkei nicht liberal mit Religionen &#8220;umgegangen&#8221;, sondern dass das Gegenteil der Fall ist. Bei uns (Stichwort: Moscheebau) wird &#252;ber Selbstverst&#228;ndlichkeit der freien Religionsaus&#252;bung auch diskutiert &#8211; nicht wahr? Obwohl diese doch im Grundgesetz verankert ist. Unsere Forderung an die T&#252;rkei, unserem Beispiel zu folgen und auch in der T&#252;rkei den Bau von Kirchen nicht so restriktiv zu behandeln, wie das heute der Fall ist, unterschreibe ich. </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gilbert</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3779</link>
		<dc:creator>Gilbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 15:14:32 +0000</pubDate>
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		<description>@ COHU: das stimmt allenfalls partiell. Wenn man sich heute an den Schulen umschaut (vielleicht nicht gerade im typischen Ghetto), gibt es dort t&#252;rkische Sch&#252;ler, deren Eltern sich hier integriert haben. Der Vater geht arbeiten, und die Mutter k&#252;mmert und engagiert sich auch in der Schule (selbst wenn es mit dem Deutsch noch nicht ganz so gut klappen sollte), was den Kleinen in der Regel keine schlechteren Positionen beschert als den deutschen Sch&#252;lern. Nicht klappen tut es bei den Familien, wo der Boss t&#228;glich seine Ehre in der Teestube pflegt, seiner Frau alles und jedes verbietet und seine Kinder im gleichen Sinn erzieht. 

Und wenn du schon von Analphabetismus sprichst: h&#228;lst du Deutschland f&#252;r die Sozialkasse der T&#252;rkei und jedes anderen zur&#252;ckgebliebenen Staates? Leute, die nichts k&#246;nnen und nichts lernen, brauchen wir in unserer Gesellschaft nicht, weil es f&#252;r die keine Arbeit gibt. Und wenn du schon von den Auswirkungen auf die Realit&#228;t sprichst, hast du mal an folgendes gedacht?:

In ein paar Jahren kommen auf einen Rentner statistisch nur noch ein paar Arbeitnehmer, was f&#252;r sich alleine schon ein ziemliches Problem ist. Zus&#228;tzlich d&#252;rfen wir, wenn den Presseinformationen geglaubt werden kann, mit ca. 20-25% Ausl&#228;nderanteil rechnen. Wo sollen die herkommen, au&#223;er als Sozialfl&#252;chtlinge, die hier dringend f&#252;r nichts sinnvolles gebraucht werden? Der Arbeitslosenanteil liegt heute schon bei ca. 30-35% bei diesen Leuten, und da ist die Sozialhilfe noch gar nicht mitgez&#228;hlt. Wer soll die denn alle durchf&#252;ttern? Jedenfalls wenns so weitergeht wie im Moment, steuern wir auf Zust&#228;nde zu, gegen die die ehemals in Bosnien und Kosovo geherrscht habenden wie eine Adventsfeier aussehen.

Zum Abschluss noch ein ernst gemeinter Rat: pack doch mal einen kleinen Koffer, begebe dich in ein zuf&#228;llig ausgew&#228;hltes Land (beispielsweise die T&#252;rkei) und verk&#252;nde dort, du seist ja als Gast gerufen worden, f&#228;ndest die einheimische Sprache aber zu schwer zum Lernen, h&#228;ttest gerne Sozialhilfe und findest Deutschland ohnehin viel sch&#246;ner. Au&#223;erdem w&#252;rdest du gerne noch deine Familie aus Deutschland nachkommen lassen und man solle daher bitte auch f&#252;r eine entsprechend gro&#223;e und mit Fernsehen, Waschmaschine usw. ausger&#252;stete Wohnung sorgen. Was glaubst du wohl, wie das ausgeht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ COHU: das stimmt allenfalls partiell. Wenn man sich heute an den Schulen umschaut (vielleicht nicht gerade im typischen Ghetto), gibt es dort t&#252;rkische Sch&#252;ler, deren Eltern sich hier integriert haben. Der Vater geht arbeiten, und die Mutter k&#252;mmert und engagiert sich auch in der Schule (selbst wenn es mit dem Deutsch noch nicht ganz so gut klappen sollte), was den Kleinen in der Regel keine schlechteren Positionen beschert als den deutschen Sch&#252;lern. Nicht klappen tut es bei den Familien, wo der Boss t&#228;glich seine Ehre in der Teestube pflegt, seiner Frau alles und jedes verbietet und seine Kinder im gleichen Sinn erzieht. </p>
<p>Und wenn du schon von Analphabetismus sprichst: h&#228;lst du Deutschland f&#252;r die Sozialkasse der T&#252;rkei und jedes anderen zur&#252;ckgebliebenen Staates? Leute, die nichts k&#246;nnen und nichts lernen, brauchen wir in unserer Gesellschaft nicht, weil es f&#252;r die keine Arbeit gibt. Und wenn du schon von den Auswirkungen auf die Realit&#228;t sprichst, hast du mal an folgendes gedacht?:</p>
<p>In ein paar Jahren kommen auf einen Rentner statistisch nur noch ein paar Arbeitnehmer, was f&#252;r sich alleine schon ein ziemliches Problem ist. Zus&#228;tzlich d&#252;rfen wir, wenn den Presseinformationen geglaubt werden kann, mit ca. 20-25% Ausl&#228;nderanteil rechnen. Wo sollen die herkommen, au&#223;er als Sozialfl&#252;chtlinge, die hier dringend f&#252;r nichts sinnvolles gebraucht werden? Der Arbeitslosenanteil liegt heute schon bei ca. 30-35% bei diesen Leuten, und da ist die Sozialhilfe noch gar nicht mitgez&#228;hlt. Wer soll die denn alle durchf&#252;ttern? Jedenfalls wenns so weitergeht wie im Moment, steuern wir auf Zust&#228;nde zu, gegen die die ehemals in Bosnien und Kosovo geherrscht habenden wie eine Adventsfeier aussehen.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein ernst gemeinter Rat: pack doch mal einen kleinen Koffer, begebe dich in ein zuf&#228;llig ausgew&#228;hltes Land (beispielsweise die T&#252;rkei) und verk&#252;nde dort, du seist ja als Gast gerufen worden, f&#228;ndest die einheimische Sprache aber zu schwer zum Lernen, h&#228;ttest gerne Sozialhilfe und findest Deutschland ohnehin viel sch&#246;ner. Au&#223;erdem w&#252;rdest du gerne noch deine Familie aus Deutschland nachkommen lassen und man solle daher bitte auch f&#252;r eine entsprechend gro&#223;e und mit Fernsehen, Waschmaschine usw. ausger&#252;stete Wohnung sorgen. Was glaubst du wohl, wie das ausgeht?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gilbert</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3778</link>
		<dc:creator>Gilbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 14:33:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.querblog.de/?p=2621#comment-3778</guid>
		<description>Ich kann diesem ganzen Gefasele &#252;ber Integration nicht mehr viel abgewinnen. Diejenigen, die hier hin gekommen sind, um eine neue Heimat zu finden, sprechen gut deutsch, haben die Schulen gut absolviert und sind in ihren Berufen voll akzeptierte Kollegen. Wenn man solche Leute fragt, wird man erfahren, dass sie diese Chancen, die sie hier in Deutschland bekommen und genutzt haben, zumindest in ihren Heimatl&#228;ndern nicht gehabt h&#228;tten. Die Aussage lautet &quot;Wenn man will, kommt man auch sehr weit.&quot; 

Der ganze Integrationsmist dreht sich jedoch um die, die, wie Horst richtig bemerkt, sich in ihren Ghettos verkriechen, unter sich bleiben wollen, in der 2. oder 3. Generation immer noch kaum deutsch sprechen, es nicht n&#246;tig haben, sich in Deutschland um die Staatsb&#252;rgerschaft zu bem&#252;hen, zum Teil die T&#252;rkei noch nie von Innen gesehen haben, aber jederzeit beschw&#246;ren, die T&#252;rkei (und nicht etwa Deutschland) sei ihre Heimat. In die T&#252;rkei gehen k&#246;nnen sie nat&#252;rlich nicht, weil man da im Gegensatz zu Deutschland solche Versager, die noch nicht mal einen Schulabschluss einfachster Art hinbekommen, nicht braucht.

Und f&#252;r dieses Volk soll man sich hier auch noch krummlegen? Die w&#252;rden doch noch nicht mal in der Schule ordentlich mitmachen, wenn alles auf t&#252;rkisch stattfindet. Das ganze Geschnatter &#252;ber Integration ist inzwischen 30 Jahre alt, und was wurde nicht alles an irgendwelchen Initiativen und Modellen ausprobiert. Was hat&#039;s gen&#252;tzt? Fast gar nichts, aber nicht, weil die Deutschen nicht mitmachen, sondern weil die T&#252;rken einfach nicht wollen. Sozialhilfe reicht doch. Und trotzdem kocht permanent der gleiche Mist hoch: wir Deutschen sind dran Schuld, wenn ...blah..blah..blah... K&#246;nnt ihr eigentlich nicht mal weiter als 2 Jahre zur&#252;ckdenken und euch dran erinnern, was da alles schon gelaufen ist und dass au&#223;er Gejammere von der Ausl&#228;nderseite nichts kommt?

Nat&#252;rlich f&#228;ngt das alles bei der Sprache an. Warum sollte eine deutsche Firma, in der Deutsch Gesch&#228;ftssprache ist, jemand einstellen, der kein Deutsch versteht? Im B&#252;ro sind solche Leute unbrauchbar, im Verkauf ebenfalls, und im Handwerk ist die Arbeit einfach zu gef&#228;hrlich, um sich nicht zu verstehen. Und auf der Stra&#223;en in Gruppen rumlungern und sich lautstark in t&#252;rkisch sehr offensichtlich &#252;ber die Leute lustig zumachen oder sie zu beleidigen, tr&#228;gt auch nicht gerade zu freundschaftlichen Gef&#252;hlen bei. Das ist alles schon zig Mal irgendwo gesagt worden, aber die Leute, die meinen, die Deutschen haben sich gef&#228;lligst bei den T&#252;rken zu integrieren, sterben offenbar nicht aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann diesem ganzen Gefasele &#252;ber Integration nicht mehr viel abgewinnen. Diejenigen, die hier hin gekommen sind, um eine neue Heimat zu finden, sprechen gut deutsch, haben die Schulen gut absolviert und sind in ihren Berufen voll akzeptierte Kollegen. Wenn man solche Leute fragt, wird man erfahren, dass sie diese Chancen, die sie hier in Deutschland bekommen und genutzt haben, zumindest in ihren Heimatl&#228;ndern nicht gehabt h&#228;tten. Die Aussage lautet &#8220;Wenn man will, kommt man auch sehr weit.&#8221; </p>
<p>Der ganze Integrationsmist dreht sich jedoch um die, die, wie Horst richtig bemerkt, sich in ihren Ghettos verkriechen, unter sich bleiben wollen, in der 2. oder 3. Generation immer noch kaum deutsch sprechen, es nicht n&#246;tig haben, sich in Deutschland um die Staatsb&#252;rgerschaft zu bem&#252;hen, zum Teil die T&#252;rkei noch nie von Innen gesehen haben, aber jederzeit beschw&#246;ren, die T&#252;rkei (und nicht etwa Deutschland) sei ihre Heimat. In die T&#252;rkei gehen k&#246;nnen sie nat&#252;rlich nicht, weil man da im Gegensatz zu Deutschland solche Versager, die noch nicht mal einen Schulabschluss einfachster Art hinbekommen, nicht braucht.</p>
<p>Und f&#252;r dieses Volk soll man sich hier auch noch krummlegen? Die w&#252;rden doch noch nicht mal in der Schule ordentlich mitmachen, wenn alles auf t&#252;rkisch stattfindet. Das ganze Geschnatter &#252;ber Integration ist inzwischen 30 Jahre alt, und was wurde nicht alles an irgendwelchen Initiativen und Modellen ausprobiert. Was hat&#8217;s gen&#252;tzt? Fast gar nichts, aber nicht, weil die Deutschen nicht mitmachen, sondern weil die T&#252;rken einfach nicht wollen. Sozialhilfe reicht doch. Und trotzdem kocht permanent der gleiche Mist hoch: wir Deutschen sind dran Schuld, wenn &#8230;blah..blah..blah&#8230; K&#246;nnt ihr eigentlich nicht mal weiter als 2 Jahre zur&#252;ckdenken und euch dran erinnern, was da alles schon gelaufen ist und dass au&#223;er Gejammere von der Ausl&#228;nderseite nichts kommt?</p>
<p>Nat&#252;rlich f&#228;ngt das alles bei der Sprache an. Warum sollte eine deutsche Firma, in der Deutsch Gesch&#228;ftssprache ist, jemand einstellen, der kein Deutsch versteht? Im B&#252;ro sind solche Leute unbrauchbar, im Verkauf ebenfalls, und im Handwerk ist die Arbeit einfach zu gef&#228;hrlich, um sich nicht zu verstehen. Und auf der Stra&#223;en in Gruppen rumlungern und sich lautstark in t&#252;rkisch sehr offensichtlich &#252;ber die Leute lustig zumachen oder sie zu beleidigen, tr&#228;gt auch nicht gerade zu freundschaftlichen Gef&#252;hlen bei. Das ist alles schon zig Mal irgendwo gesagt worden, aber die Leute, die meinen, die Deutschen haben sich gef&#228;lligst bei den T&#252;rken zu integrieren, sterben offenbar nicht aus.</p>
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	<item>
		<title>Von: cohu</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3777</link>
		<dc:creator>cohu</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 14:30:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.querblog.de/?p=2621#comment-3777</guid>
		<description>&lt;em&gt;Ich kann kein gutes Argument darin erkennen, dass man diesen “Zwang” als Diskriminierung diffamiert.&lt;/em&gt;

Naja, wenn der Zwang f&#252;r alle Nationalit&#228;ten gilt, kann man nat&#252;rlich dr&#252;ber reden. Wenn er aber nur f&#252;r T&#252;rken gelten soll, kann ich verstehen, dass die sich - lediglich aufgrund ihrer Nationalit&#228;t, die sie sich nicht ausgesucht haben - diskriminiert vorkommen. 

Im &#252;brigen ist der Vorschlag mit dem t&#252;rkischen Unterricht nicht b&#246;se gemeint: es gibt verschiedene Fenster f&#252;r das erlernen von Sprache. Wenn ein Kind deutsch nicht als Muttersprache oder Zweitmuttersprache von den Eltern gelernt hat (was halt oft nicht m&#246;glich ist) kann es sinnvoll sein, diesem Kind zun&#228;chst eine Grundschulbildung in der Muttersprache zu geben, bevor es deutsch lernt oder parallel dazu. Das Erfordernis &quot;erst musst du richtig deutsch k&#246;nnen&quot; mag sich ideologisch gesehen gut und &quot;konsequent&quot; anh&#246;ren, aber diese Methode funktioniert empirisch gesehen einfach nicht so gut. Sie f&#252;hrt im Ergebnis dazu, dass die t&#252;rkischen Kinder eine wahnsinnig schlechte Startposition in den Schulen haben, die sie dann sp&#228;ter den Vorsprung der Deutschsprachigen gar nicht mehr aufholen k&#246;nnen (selbst, wenn sie mit 10 dann mehr schlecht als recht deutsch gelernt haben...). 

In diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung: es wird oft gefordert, dass die t&#252;rkischen Eltern doch bitte mit ihren Kindern zuhause deutsch sprechen sollen. Das ist sicher gut gemeint. Viele T&#252;rken versuchen das auch. In der Realit&#228;t hat sich aber gezeigt, dass das keine gute Idee ist, weil viele der Eltern selbst nur schlecht oder mittelm&#228;&#223;ig deutsch sprechen. Am Ende k&#246;nnen die Kinder dann ein Gemisch aus schlechtem Deutsch und schlechtem T&#252;rkisch und keine Sprache richtig. Daher wird inzwischen empfohlen, mit den Kindern zuhause die Sprache zu lernen, die man selber gut beherrscht - oft ist das T&#252;rkisch. Diese Kinder haben dann komischerweise oft weniger Probleme, in der Schule sp&#228;ter &quot;richtig&quot; deutsch zu lernen, und haben bessere Noten!

Man sieht: Ideologie und Realit&#228;t passen oft nicht so gut zusammen, und man sollte sich, bevor man Sachen fordert, erstmal &#252;berlegen, was sie in der Realit&#228;t f&#252;r Auswirkungen haben. Ich wei&#223; nicht, wie die Auswirkung von erzwungenen Sprachkursen aussehen w&#252;rden, kann mir aber vorstellen, dass sie einfach nicht angenommen werden. Man hat bei der t&#252;rkischen Einwanderern, vor allem den Frauen vom Land, ja auch noch mit ganz anderen Dingen zu k&#228;mpfen - Analphabetismus z.B. - und da ist der Vorschlag vielleicht einfach nicht realistisch. Wenn diese Vorschl&#228;ge abgelehnt werden, muss das also nicht unbedingt ein Zeichen daf&#252;r sein, dass Immigranten die Integration an sich ablehnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich kann kein gutes Argument darin erkennen, dass man diesen “Zwang” als Diskriminierung diffamiert.</em></p>
<p>Naja, wenn der Zwang f&#252;r alle Nationalit&#228;ten gilt, kann man nat&#252;rlich dr&#252;ber reden. Wenn er aber nur f&#252;r T&#252;rken gelten soll, kann ich verstehen, dass die sich &#8211; lediglich aufgrund ihrer Nationalit&#228;t, die sie sich nicht ausgesucht haben &#8211; diskriminiert vorkommen. </p>
<p>Im &#252;brigen ist der Vorschlag mit dem t&#252;rkischen Unterricht nicht b&#246;se gemeint: es gibt verschiedene Fenster f&#252;r das erlernen von Sprache. Wenn ein Kind deutsch nicht als Muttersprache oder Zweitmuttersprache von den Eltern gelernt hat (was halt oft nicht m&#246;glich ist) kann es sinnvoll sein, diesem Kind zun&#228;chst eine Grundschulbildung in der Muttersprache zu geben, bevor es deutsch lernt oder parallel dazu. Das Erfordernis &#8220;erst musst du richtig deutsch k&#246;nnen&#8221; mag sich ideologisch gesehen gut und &#8220;konsequent&#8221; anh&#246;ren, aber diese Methode funktioniert empirisch gesehen einfach nicht so gut. Sie f&#252;hrt im Ergebnis dazu, dass die t&#252;rkischen Kinder eine wahnsinnig schlechte Startposition in den Schulen haben, die sie dann sp&#228;ter den Vorsprung der Deutschsprachigen gar nicht mehr aufholen k&#246;nnen (selbst, wenn sie mit 10 dann mehr schlecht als recht deutsch gelernt haben&#8230;). </p>
<p>In diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung: es wird oft gefordert, dass die t&#252;rkischen Eltern doch bitte mit ihren Kindern zuhause deutsch sprechen sollen. Das ist sicher gut gemeint. Viele T&#252;rken versuchen das auch. In der Realit&#228;t hat sich aber gezeigt, dass das keine gute Idee ist, weil viele der Eltern selbst nur schlecht oder mittelm&#228;&#223;ig deutsch sprechen. Am Ende k&#246;nnen die Kinder dann ein Gemisch aus schlechtem Deutsch und schlechtem T&#252;rkisch und keine Sprache richtig. Daher wird inzwischen empfohlen, mit den Kindern zuhause die Sprache zu lernen, die man selber gut beherrscht &#8211; oft ist das T&#252;rkisch. Diese Kinder haben dann komischerweise oft weniger Probleme, in der Schule sp&#228;ter &#8220;richtig&#8221; deutsch zu lernen, und haben bessere Noten!</p>
<p>Man sieht: Ideologie und Realit&#228;t passen oft nicht so gut zusammen, und man sollte sich, bevor man Sachen fordert, erstmal &#252;berlegen, was sie in der Realit&#228;t f&#252;r Auswirkungen haben. Ich wei&#223; nicht, wie die Auswirkung von erzwungenen Sprachkursen aussehen w&#252;rden, kann mir aber vorstellen, dass sie einfach nicht angenommen werden. Man hat bei der t&#252;rkischen Einwanderern, vor allem den Frauen vom Land, ja auch noch mit ganz anderen Dingen zu k&#228;mpfen &#8211; Analphabetismus z.B. &#8211; und da ist der Vorschlag vielleicht einfach nicht realistisch. Wenn diese Vorschl&#228;ge abgelehnt werden, muss das also nicht unbedingt ein Zeichen daf&#252;r sein, dass Immigranten die Integration an sich ablehnen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3775</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 13:10:39 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich kann beiden Standpunkten (Cohu und Gilberts) etwas abgewinnen. Auf der einen Seite finde ich es nicht unbedingt gl&#252;cklich, dass man einer bestimmten Gruppe von Einwanderern Sprachunterricht aufzwingt, aber auf der anderen Seite stellen die T&#252;rken (um die es hier vorwiegend geht) einen wesentlich gr&#246;&#223;eren Anteil der Bev&#246;lkerung. Au&#223;erdem, das lehrt uns die Erfahrung, lernen viele die deutsche Sprache deshalb nicht, weil sie (gewollt oder nicht) f&#252;r sich bleiben bzw. sich strikt isolieren. Daran kann und darf man nichts &#228;ndern. Schlie&#223;lich soll jeder leben wie er will. Aber bestimmte Grundvoraussetzungen sollten erf&#252;llt werden. Dazu geh&#246;rt aus meiner Sicht das Lernen der deutschen Sprache unbedingt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Will man in ein anderes Land emigrieren, so sollte man die Sprache des neuen Heimatlandes sprechen. Spricht man die Sprache nicht, so wird man sich schlechter oder mindestens viel langsamer integrieren k&#246;nnen. Wir erleben die Probleme, die damit zusammenh&#228;ngen doch in Deutschland. Warum sind es so h&#228;ufig Kinder und Jugendliche aus der T&#252;rkei, die nicht &#252;ber die Hauptschulbildung hinauskommen? Das hat, wenn ich nicht ganz falsch liege, doch sehr stark mit sprachlichen Schwierigkeiten zu tun. Wenn das stimmt, so sollte der Staat auch handeln und Sprachunterricht als Bedingung vorschreiben. Ich kann kein gutes Argument darin erkennen, dass man diesen &quot;Zwang&quot; als Diskriminierung diffamiert. &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann beiden Standpunkten (Cohu und Gilberts) etwas abgewinnen. Auf der einen Seite finde ich es nicht unbedingt gl&#252;cklich, dass man einer bestimmten Gruppe von Einwanderern Sprachunterricht aufzwingt, aber auf der anderen Seite stellen die T&#252;rken (um die es hier vorwiegend geht) einen wesentlich gr&#246;&#223;eren Anteil der Bev&#246;lkerung. Au&#223;erdem, das lehrt uns die Erfahrung, lernen viele die deutsche Sprache deshalb nicht, weil sie (gewollt oder nicht) f&#252;r sich bleiben bzw. sich strikt isolieren. Daran kann und darf man nichts &#228;ndern. Schlie&#223;lich soll jeder leben wie er will. Aber bestimmte Grundvoraussetzungen sollten erf&#252;llt werden. Dazu geh&#246;rt aus meiner Sicht das Lernen der deutschen Sprache unbedingt.</p>
<p>Will man in ein anderes Land emigrieren, so sollte man die Sprache des neuen Heimatlandes sprechen. Spricht man die Sprache nicht, so wird man sich schlechter oder mindestens viel langsamer integrieren k&#246;nnen. Wir erleben die Probleme, die damit zusammenh&#228;ngen doch in Deutschland. Warum sind es so h&#228;ufig Kinder und Jugendliche aus der T&#252;rkei, die nicht &#252;ber die Hauptschulbildung hinauskommen? Das hat, wenn ich nicht ganz falsch liege, doch sehr stark mit sprachlichen Schwierigkeiten zu tun. Wenn das stimmt, so sollte der Staat auch handeln und Sprachunterricht als Bedingung vorschreiben. Ich kann kein gutes Argument darin erkennen, dass man diesen &#8220;Zwang&#8221; als Diskriminierung diffamiert. </p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: cohu</title>
		<link>http://www.querblog.de/2008/11/06/vollzahlig-beim-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-3774</link>
		<dc:creator>cohu</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 12:40:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.querblog.de/?p=2621#comment-3774</guid>
		<description>Ich dachte, es geht um Integration in die deutsche Gesellschaft? Daf&#252;r d&#252;rfte es doch irrelevant sein, ob die Sprache, die die Einwanderer sprechen, irgendwo in der EU verstanden wird oder nicht...? Das Grundproblem war doch, dass man sich damit in D. schlecht verst&#228;ndigen kann und deshalb au&#223;en vor ist. Das gilt aber doch f&#252;r Spanisch, Franz&#246;sisch, Rum&#228;nisch genauso? 

Englisch ist im Gegensatz dazu nat&#252;rlich ganz praktisch f&#252;r die Integration - man wird ja in jeder Gro&#223;stadt &#196;rzte, Gesch&#228;fte, Kinderg&#228;rten etc. finden wo englisch gesprochen wird und ist insofern als Englischsprechender nicht &quot;isoliert&quot;. Daher w&#228;re es etwas komisch, wenn man z.B. Amis zum Deutschlernen zwingen w&#252;rde - sie brauchen es ja gar nicht unbedingt.
Das gilt aber, wie man in vielen Stadtteilen der deutschen Gro&#223;st&#228;dte sehen kann, inzwischen im gleichen Ma&#223;e f&#252;r T&#252;rkisch. Jemand, der kein Deutsch spricht, kann trotzdem ein normales Leben f&#252;hren - Ausnahme ist, wie oben beklagt, der staatliche Schulunterricht, wo nicht deutsch sprechende benachteiligt sind.

F&#252;r viele Amerikaner, die hier leben, ist es normal und ok, wenn sie ihr Kind in eine (zumindest teilweise) englischsprachige Schule schicken, englisch sprechende &#196;rzte aufsuchen und am Sonntag in die amerikanische Kirchengemeinde gehen. Warum sollte es f&#252;r T&#252;rken anders sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte, es geht um Integration in die deutsche Gesellschaft? Daf&#252;r d&#252;rfte es doch irrelevant sein, ob die Sprache, die die Einwanderer sprechen, irgendwo in der EU verstanden wird oder nicht&#8230;? Das Grundproblem war doch, dass man sich damit in D. schlecht verst&#228;ndigen kann und deshalb au&#223;en vor ist. Das gilt aber doch f&#252;r Spanisch, Franz&#246;sisch, Rum&#228;nisch genauso? </p>
<p>Englisch ist im Gegensatz dazu nat&#252;rlich ganz praktisch f&#252;r die Integration &#8211; man wird ja in jeder Gro&#223;stadt &#196;rzte, Gesch&#228;fte, Kinderg&#228;rten etc. finden wo englisch gesprochen wird und ist insofern als Englischsprechender nicht &#8220;isoliert&#8221;. Daher w&#228;re es etwas komisch, wenn man z.B. Amis zum Deutschlernen zwingen w&#252;rde &#8211; sie brauchen es ja gar nicht unbedingt.<br />
Das gilt aber, wie man in vielen Stadtteilen der deutschen Gro&#223;st&#228;dte sehen kann, inzwischen im gleichen Ma&#223;e f&#252;r T&#252;rkisch. Jemand, der kein Deutsch spricht, kann trotzdem ein normales Leben f&#252;hren &#8211; Ausnahme ist, wie oben beklagt, der staatliche Schulunterricht, wo nicht deutsch sprechende benachteiligt sind.</p>
<p>F&#252;r viele Amerikaner, die hier leben, ist es normal und ok, wenn sie ihr Kind in eine (zumindest teilweise) englischsprachige Schule schicken, englisch sprechende &#196;rzte aufsuchen und am Sonntag in die amerikanische Kirchengemeinde gehen. Warum sollte es f&#252;r T&#252;rken anders sein?</p>
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