Das mag jetzt vielleicht ein bisschen morbide wirken, aber — natürlich gehört auch das Thema zum Leben dazu. Das merkt man, je älter man wird (oder so). Vor 23 Jahren verstarb mein Schwiegervater. Man kümmert sich neben vielen anderen Dingen, um eine geeignete Grabstätte. Je nachdem auch auf dem örtlichen Friedhof. Die “Mietdauer” der Grabstätte beträgt hier, je nach Friedhof, zwischen 25 und 30 Jahre.
An Allerheiligen fiel uns auf, dass auf den beiden Friedhöfen, die wir besucht haben, die Zahl der aufgegebenen Grabstellen ungewöhnlich hoch war. Die Lücken in den Grabreihen waren deutlich wahrnehmbar. Vorher ist uns dies nie so aufgefallen. Mich hat interessiert, weshalb das so war. Meine Frau wusste mehr und ich habe es, bezogen auf die beiden Friedhöfe, anhand der Informationen auf den Websites beider Städte nachrecherchiert.
Will man also ein Grab nach 25 oder 30 Jahren weiterhin mieten, so muss man erneut, je nach Grabstätte, bis zu 2.934 Euro an die Stadt bezahlen. Wie lautete noch dieser alte und falsche Spruch: “Nichts ist umsonst. Nicht einmal der Tod, denn der kostet das Leben”. Was für ein Quatsch! Was ich jetzt noch gern wissen würde, wäre, ob vor der Euroeinführung diese Preise auch nur 50 % dieser Summen betragen hat.











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