Der folgende Satz stammt von Alfred Nobel:
Ich möchte einen Stoff oder eine Maschine schaffen können von so fürchterlicher, massenhaft verheerender Wirkung, dass dadurch Kriege überhaupt unmöglich würden.
Für mich ist das eine erschreckende Vision. Trotzdem muss ich zugeben, dass die lange Phase des Friedens seit dem Ende des 2. Weltkrieges wohl etwas mit der Angst vor einem Atomkrieg, also der damit verbundenen Abschreckung zu tun haben dürfte. Eine Folge war die damals als beunruhigend empfundene Verharrung der beiden militärischen Blöcke (NATO und Warschauer Pakt).
Ist also der Frieden heute sicherer oder unsicherer als zur Zeit des “Kalten Krieges”? Was bedeutet es z.B. in diesem Zusammenhang, wenn Nicolas Sarkozy nur wenige Monate nach dem Krieg in Georgien die diplomatische “Eiszeit” mit Russland für beendet erklärt hat? Ist das Beliebigkeit oder Ausdruck der Einsicht, dass wir aufeinander angewiesen sind?
Irgendwie war’s früher einfacher und schöner: http://www.querblog.de/2007/11/18/19111972-willy-waehlen-und-nicht-nur-ihn/












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