Der Wirtschaftsethiker Bernhard Emunds stellte in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger seine Vorstellungen zur “Bändigung des Kapitalismus” vor. Er reflektiert die jetzige Situation mit diesen Worten:
Als christlicher Sozialethiker hat man sich in den vergangenen Jahre bei Veranstaltungen der Wirtschaft manchmal als eine Art Pausenclown gefühlt. Jetzt ist dort die betretene Nachdenklichkeit gewaltig und das verändert auch die Art, wie der Beitrag der Ethik wahrgenommen wird.
Ich fürchte, diese Nachdenklichkeit führt nicht zwangsläufig zu einer Änderung “bewährter” Methoden. Wobei ich unter “bewährten” Methoden freilich etwas ganz anderes verstehe, als diejenigen, die sie gedenken weiterzuführen.












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