Dass in Deutschland die Scharia neben den geltenden Gesetzen angewandt werden könnte ist für mich eine Horrorvorstellung. Vor allem auch deshalb, weil der Grundsatz: “Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich” aufgehoben würde. Auf diese Idee kam der Freiburger Professor Christian Giordano, jedenfalls für die Schweiz. Er hält die Zeit reif für eine Debatte über dieses Thema.
Jede Gemeinschaft könnte so in der Konsequenz, ihre eigene Gerichtsbarkeit parallel zur bestehenden einführen. Man würde ggf. zum Beispiel auch mehr Krankenhäuser brauchen, weil die Delinquenten mit abgehackten Hände oder Gliedmaßen irgendwie ja medizinisch versorgt werden müssten. Außerdem frage ich mich, wer für Grenzfälle zuständig wäre. Eine Muslimin bricht die Ehe mit einem Katholiken. Wir der Katholik dann gemäß der Scharia abgeurteilt, also gesteinigt?
Er sei sich bewusst, dass diese Aussage provoziere, meinte der Professor. Wohl wahr. Bestimmt gibt es Leute, die seine Beweggründe nachvollziehen können. Ich gehöre nicht dazu. Natürlich stimmt es, dass eine Assimilierung nie zu 100% abgeschlossen werden kann. Nur kann das wohl nie und nimmer ein Grund dafür sein, dass wir von unserem Rechtssystem abgehen und in unserem Land ein zweites und mindestens teilweise archaisches “Recht” parallel zur Anwendung bringen.
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Die Scharia ist ein wichtiger Teil vom Islam. Mohammed hat die Scharia von Gott erhalten und die Muslime sind zur besten Gemeinschaft geworden.
Als gläubiger Muslim muss man sich, immer wenn es geht, nach der Scharia richten. Die Scharia zeigt einem, wie man rechtschafffen ist.
Als richtiger Muslim muss man sich deswegen auch dafür einsetzen, dass die Scharia zum Gesetz wird.
Wo Muslime die Möglichkeit haben, demokratisch darüber zu entscheiden, wird die Scharia wieder zum Gesetz für die Muslime.
In manchen Staaten, wie z.B. in der Türkei, versuchen gottlose Gruppen, wie die Armee und andere Kemalisten, das zu verhindern, aber auf lange Sicht haben sie keine Chance.
Die Europäer sollten sich nicht dagegen wehren, das göttliche Gesetze angewendet werden. Es gibt immer mehr Muslime und und die Europäer müssen sich damit abfinden.
Besser die Europäer machen das freiwillig, dann gibt es auch kein Terror und probleme mit Muslimen.
Haha. Die Muslime können ja entscheiden, welches Recht sie anwenden möchte. Nix dagegen. Nur — bitte nicht hier in Deutschland. Die Leute in den übrigen europäischen Staaten werden das nicht anders sehen, von den Muslimen abgesehen natürlich. Zum Trost will ich dir, Zabo, noch mitgeben, dass wir Europäer vielleicht am Ende doch nicht ganz so leicht zu erschrecken sind, wie mancher Moslem das gern sehen möchte. Islamistischer “Terror und Probleme”, die du hier als Drohung für alle Ungläubigen erwähnst, werden die Mehrheit der Menschen am Ende nicht so beeindrucken, wie die Fanatiker das gern hätten. Eine Religion, die solche Drohungen überhaupt benötigt, hat ihren Stifter falsch verstanden. Es geht dabei, auch im Islam, um völlig andere Dinge als um Mord und andere Grausamkeiten. Übrigens ist der Islam keine “beste Gemeinschaft”. Es genügend Muslime, die mit dem Terror von Al Kaida oder anderen fundamentalistischen Gruppen überhaupt nichts anfangen können.
Glücklicherweise sind einige Muslime schon weiter als dieser komische Professor, z.B. der neue amsterdamer Bürgermeister. Seine Einstellung: wer es zu den Werten hier nicht will, soll verschwinden. Immer weniger verständlich, dass die Alteuropäer immer noch so naiv sind.
Zu ZABO kann ich nur bemerken: wo Mohammed das Zeug her hat, weiß ich nicht, aber es ist weder göttlich noch von Gott. Aber hier darf jeder glauben, was er will, also darfst du auch was anderes annehmen. WIR wollen jedenfalls NICHT damit leben, und es wäre besser für dich, hier nicht mit irgendwelchen Drohungen zu kommen. Die könnten auf dich zurückfallen!