Koch: Feingemacht

Koch und das alte Fein(d)bild

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“Spiegel Online” glaubt doch nicht wirklich, dass die SPD irgendeine Chance haben könnte, die Koch-Regierung am Weitermachen zu hindern? So blöd ist selbst der Koch nicht, dass er noch einmal eine solche Granate wie im letzten Jahr herausholt. Nein, ich meine nicht Ypsilanti. Eigentlich könnten sich die Parteien das Geld für den Wahlkampf gleich sparen.

Koch und die FDP werden es machen. Dazu machen wir keine Wahlen mehr abzuhalten. Das Land könnte das Geld vielleicht besser für andere Dinge gebrauchen. OK. Bisschen undemokratisch gedacht vielleicht. Aber pragmatisch wäre es trotzdem.

Kommentare

  1. Noch besser: man lässt die hessische SPD diese Wahl finanzieren. Dummheit gehört bestraft – nicht nur auf dem Wahlzettel…

  2. Horst meint:

    Es war dumm. Nur war es weniger die SPD als vielmehr die Reaktion “der” Wählerinnen und Wähler. Die nämlich haben sich aufstacheln lassen von denen, die aus ideologischen Gründen nicht begreifen, dass die Linke längst zum politischen Spektrum dieses Landes dazu gehört. Sie versagen den Wählern dieser Partei im Grunde die demokratische Legitimation. Und das ist nicht in Ordnung. Die SPD hat sich ungeschickt verhalten und kriegt dafür jetzt die Quittung. Nur frage ich mich, ob wir es uns als Land leisten sollten, die Partei in der Form “abzustrafen” wie es derzeit passiert. Vielleicht wird uns das doch noch einmal leid tun. Und das hat mit Ypsilanti oder Beck wenig zu tun.

  3. Es sind mehrere Probleme, die ich mit der Linken habe. Es gibt immer noch kein Parteiprogramm, was angesichts der Mitglieder auch nicht verwundern kann: Frustrierte Ex-Sozis, EX-SED-Kader, irgendwelche DKPler und sonstige Trittbrettfahrer, die es sicher toll finden, einfach nur Oppositionspolitik machen zu können.
    Hinzu kommt, daß sie größtenteils nichts anderes als eine legitimierte Protestpartei ist. Das dürften selbst diejenigen herausgefunden haben, die ansonsten auch aus Protest vielleicht die Braunen wählen würden.

    Mit so einer Partei kann man in meinen Augen nicht koalieren oder sich eine Minderheitsregierung tolerieren lassen.

    Ypsilanti hätte Koch wirklich schmoren lassen können. Mit den Studiemngebühren ist es ihr schon gelungen. Aber langfristiges Denken ist nicht nur in der SPD ein Fremdwort.
    Deshalb bleibt es eine hausgemacht Dummheit und beruht nicht auf der Ausgrenzungshaltung der Medien und Wähler.

    Der Doppelnamenannehmer darf es nun ausbaden und stellt sich dabei nicht sonderlich geschickt an.
    Bei Koch weiß der Wähler, was er bekommt. Bei der SPD weiß er es nicht.