Der 1. Report des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, kurz IAB, beschreibt, dass Deutschland gegenüber der USA beim Thema “Erwerbsarmut” ordentlich aufgeholt hat. Erläuterung:
Internationale Vergleiche verwenden jedoch überwiegend das Konzept der relativen Einkommensarmut. Danach gilt als arm, wer weniger als 60 oder 50 Prozent des mittleren Einkommens im jeweiligen Land zur Verfügung hat. Dieses Konzept liegt auch dem Vergleich in diesem Kurzbericht zugrunde. IABDort sind 10% der Berufstätigen trotz Vollzeitjob von Armut bedroht. In Deutschland sind es nur 5 %. Aber – wir holen auf. Unser “Wachstum” in diesem Bereich ist schneller als das der USA. Schon seit Mitte der 90er Jahre steigt in Deutschland der Anteil der betroffenen Menschen.
In den USA gibt es einen deregulierten Arbeitsmarkt, den insbesondere die Liberalen für Deutschland fordern. Donnerwetter: Wir schaffen also “Armut trotz Arbeit” sogar ganz ohne einen deregulierten Arbeitsmarkt. In Amerika gibt es übrigens einen Mindestlohn. Der scheint dort auch nicht dafür zu sorgen, dass die Quote der Leute, die trotz Arbeit als arm gelten, zurückgeht.














Keine Antworten : “Arm trotz Arbeit”
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