Ich verfolge die heutige Diskussion bei “Hart aber fair” mit großem Ärger. Auch den Krieg habe ich nur via Nachrichten und Zeitungen erlebt. Es fällt mir schwer, Partei zu ergreifen. Ich weiß um Israels Überlebenskampf und den Anspruch der Israelis ihr Leben in Ruhe führen zu können. Ebenso sehe ich die Ungerechtigkeit, die den Palästinensern widerfährt.
Wahrscheinlich gibt es keinen Weg. Sonst wäre beide Völker ihn längst gegangen.
Die Diskussionen über den Konflikt führen wir in Deutschland vermutlich nicht so viel anders, wie in anderen Ländern. Trotz und wegen unserer Vergangenheit. In dieser Hinsicht kann ich nicht sicher sein. Sicher bin ich aber, dass eine Mehrheit der Zuschauer, wenn sie eine Diskussion wie heute bei “Hart aber fair” verfolgt haben, die Argumente von Michel Friedman einfach nicht nachvollziehen können. Friedman ist ein intelligenter Mann. Er sollte das Publikum bitte nicht für so dumm halten, dass es seine Agitation nicht richtig einordnen könnte.
Dass sich Plasberg und seine Redaktion durch Einspieler offener rassistsicher und antisemitischer Auswüchse scheinbar auf Friedmans Seite schagen, stößt mich ab. Es wird “alles” ausgepackt, was uns belegen soll, dass wir nichts dazugelernt haben. Da krieg ich Plaque.
Amoklauf: Schule oder Familie, Familie oder Schule?








Ich muss zunächst zugeben, dass ich die Sendung nicht gesehen habe und so auf Vermutungen abgewiesen bin, was deinen Unmut angeht. Andererseits kenne ich die Protagonisten gut genug. Ich habe zu dem Thema schon an anderer Stelle länger kommentiert, deshalb hier nur ein ->Link darauf. Falls das thematisch nicht passen sollte, bitte ich um Nachsicht.
Gilbert´s letzter Blogbeitrag: Die Rentenbetrugsformel
Im Prinzip war das genau mein Punkt. Wir dürfen einfach in Deutschland nicht sagen, dass Israel den Palästinensern Leid zufügt. Dabei ist das so eindeutig. Dieser Konflikt wird nie gelöst werden, weil beide Völker, wie ich schon sagte, nicht in der Lage sind, die eigenen Grenzen zu durchbrechen. Eigentlich kann eine Lösung nur von außen kommen.