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	<title>Kommentare zu: Mindestl&#246;hne f&#252;hren Menschen zum Sozialamt?</title>
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	<description>Manchmal kann man mir nicht folgen.</description>
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		<title>Von: Horst</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/01/25/mindestlohne-fuhren-menschen-zum-sozialamt/#comment-5578</link>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 17:54:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Das freut mich zu h&#246;ren. Das Bayernl&#228;ndle hat eben gerade in dieser Beziehung schon einige Vorteile. Aber ich glaube, das Wohnen ist auch ziemlich teuer, der Lebensstandard insgesamt. Aber zwischen Bayern bzw. der Region um M&#252;nchen herum und Berlin wird wohl kein so gro&#223;er Unterschied sein - oder? Mein Vetter lebt &#252;brigens seit ein paar Jahren in Ingolstadt. Er ging aus beruflichen Gr&#252;nden nach Bayern. Seine Freundin ist ihm sp&#228;ter gefolgt und im November haben sie geheiratet. &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das freut mich zu h&#246;ren. Das Bayernl&#228;ndle hat eben gerade in dieser Beziehung schon einige Vorteile. Aber ich glaube, das Wohnen ist auch ziemlich teuer, der Lebensstandard insgesamt. Aber zwischen Bayern bzw. der Region um M&#252;nchen herum und Berlin wird wohl kein so gro&#223;er Unterschied sein &#8211; oder? Mein Vetter lebt &#252;brigens seit ein paar Jahren in Ingolstadt. Er ging aus beruflichen Gr&#252;nden nach Bayern. Seine Freundin ist ihm sp&#228;ter gefolgt und im November haben sie geheiratet. </p>
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		<title>Von: LuNeX</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/01/25/mindestlohne-fuhren-menschen-zum-sozialamt/#comment-5577</link>
		<dc:creator>LuNeX</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 16:46:44 +0000</pubDate>
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		<description>Der  Fairness halber mu&#223; ich sagen, dass der Mindestlohn mich pers&#246;nlich nicht trifft, weil ich in Bayern wohne und arbeite und es hier einen f&#252;r die Branche guten Tarifvertrag gibt. Mein Arbeitgeber, K&#246;tter Security, geh&#246;rt zu jenen, &#252;ber die man sich nicht wirklich beschweren kann. Was auch in dieser Branche nicht immer &#252;blich ist, bei K&#246;tter ist der Lohn &lt;strong&gt;immer&lt;/strong&gt; p&#252;nktlich auf dem Konto.

&lt;abbr&gt;&lt;em&gt;LuNeX´s letzter Blogbeitrag: &lt;a href=&quot;http://blog.lutz-nelde.de/2009/01/23/mindestlohn-im-sicherheitsgewerbe/&quot;&gt;Mindestlohn im Sicherheitsgewerbe&lt;/a&gt;&lt;/abbr&gt;&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der  Fairness halber mu&#223; ich sagen, dass der Mindestlohn mich pers&#246;nlich nicht trifft, weil ich in Bayern wohne und arbeite und es hier einen f&#252;r die Branche guten Tarifvertrag gibt. Mein Arbeitgeber, K&#246;tter Security, geh&#246;rt zu jenen, &#252;ber die man sich nicht wirklich beschweren kann. Was auch in dieser Branche nicht immer &#252;blich ist, bei K&#246;tter ist der Lohn <strong>immer</strong> p&#252;nktlich auf dem Konto.</p>
<p><abbr><em>LuNeX´s letzter Blogbeitrag: <a href="http://blog.lutz-nelde.de/2009/01/23/mindestlohn-im-sicherheitsgewerbe/">Mindestlohn im Sicherheitsgewerbe</a></em></abbr></p>
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		<title>Von: Horst</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/01/25/mindestlohne-fuhren-menschen-zum-sozialamt/#comment-5567</link>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 09:20:36 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich habe bei dir gelesen und wei&#223; ein bisschen &#252;ber deinen Tagesablauf. Das ist nicht hart, sondern ultrahart. Und ich beklage mich, weil ich die Woche &#252;ber nicht Hause sein kann. Dabei habe ich mittlerweile inzwischen 1 Homeofficetag. Das bedeutet, ich &#252;bernachte 4 x zu Hause und nur 3 x in der N&#228;he meines Arbeitsplatzes. Au&#223;erdem habe ich im Gro&#223;en und Ganzen normale Arbeitszeiten. Auch wenn ich h&#228;ufig mal zwischen 10 und 12 Stunden da bin. Aber was ist das im Vergleich zu deinem Beispiel? &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn ich dich richtig verstehe, stehst du dem Mindestlohn kritisch gegen&#252;ber. Kann ich verstehen. Ich bin auch immer noch unentschieden. Allerdings fand ich den Kommentar dieses Welt-Typen provozierend. Die Auswirkungen, die die kleinen L&#246;hne von heute in vielen Branchen haben, insbesondere auch f&#252;r das Rentenniveau der Betreffenden, hat er beispielsweise komplett ausgeblendet. Du sprichst ja die Selbstvorsorge an. Wie soll man das bei solchen Einkommen denn noch bestreiten? &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bei dir gelesen und wei&#223; ein bisschen &#252;ber deinen Tagesablauf. Das ist nicht hart, sondern ultrahart. Und ich beklage mich, weil ich die Woche &#252;ber nicht Hause sein kann. Dabei habe ich mittlerweile inzwischen 1 Homeofficetag. Das bedeutet, ich &#252;bernachte 4 x zu Hause und nur 3 x in der N&#228;he meines Arbeitsplatzes. Au&#223;erdem habe ich im Gro&#223;en und Ganzen normale Arbeitszeiten. Auch wenn ich h&#228;ufig mal zwischen 10 und 12 Stunden da bin. Aber was ist das im Vergleich zu deinem Beispiel? </p>
<p>Wenn ich dich richtig verstehe, stehst du dem Mindestlohn kritisch gegen&#252;ber. Kann ich verstehen. Ich bin auch immer noch unentschieden. Allerdings fand ich den Kommentar dieses Welt-Typen provozierend. Die Auswirkungen, die die kleinen L&#246;hne von heute in vielen Branchen haben, insbesondere auch f&#252;r das Rentenniveau der Betreffenden, hat er beispielsweise komplett ausgeblendet. Du sprichst ja die Selbstvorsorge an. Wie soll man das bei solchen Einkommen denn noch bestreiten? </p>
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		<title>Von: LuNeX</title>
		<link>http://www.querblog.de/2009/01/25/mindestlohne-fuhren-menschen-zum-sozialamt/#comment-5566</link>
		<dc:creator>LuNeX</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 06:51:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich arbeite in einer Branche, die nun Mindestlohn/Lohnuntergrenze bekommt (Wach- und Sicherheitsgewerbe). Habe dazu auch in meinem Blog geschrieben (http://blog.lutz-nelde.de/2009/01/23/mindestlohn-im-sicherheitsgewerbe/). Was passiert nun in unserer Branche u.a.? Arbeitgeber werden aus dem Arbeitgeberverband austreten. Am Mindestlohn werden sie nicht vorbeikommen. Aber andere Leistungen werden gestrichen oder gek&#252;rzt. Abgesehen von diesen Minil&#246;hnen, von denen man nur existieren kann (nicht leben), m&#252;ssen Stunden geschrubbt werden. Perspektivisch gesehen wird das alles nat&#252;rlich Einfluss haben auf die sp&#228;tere Rente. Vorsorge daf&#252;r, wovon denn. Auch andere soziale Auswirkungen sind zu verzeichnen. So z.B. die vielen Arbeitsstunden machen Ehen und Familien kaputt, weil (i.a.R.) der Mann mehr auf Arbeit ist als zu Hause.
Noch ein anderer Aspekt. Wach- und Sicherheitsleute sind nat&#252;rlicherweise in vielen sensiblen Bereichen t&#228;tig und sollen Leben und Sachwerte sch&#252;tzen. Ausgerechnet jenen, die ihren Kopf hinhalten sollen will man einen Mindestlohn zahlen. Ich arbeite seit 15 Jahren in dieser Branche, in unterschiedlichen Bundesl&#228;ndern, unterschiedlichen Firmen und in unterschiedlichen Einsatzobjekten mit unterschiedlichen Berufsgruppen. Ich h&#246;re an dieser Stelle lieber auf. Vielleicht sollte ich ein Buch dar&#252;ber schreiben.

&lt;abbr&gt;&lt;em&gt;LuNeX´s letzter Blogbeitrag: &lt;a href=&quot;http://blog.lutz-nelde.de/2009/01/23/mindestlohn-im-sicherheitsgewerbe/&quot;&gt;Mindestlohn im Sicherheitsgewerbe&lt;/a&gt;&lt;/abbr&gt;&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite in einer Branche, die nun Mindestlohn/Lohnuntergrenze bekommt (Wach- und Sicherheitsgewerbe). Habe dazu auch in meinem Blog geschrieben (<a href="http://blog.lutz-nelde.de/2009/01/23/mindestlohn-im-sicherheitsgewerbe/">blog.lutz-nelde.de...icherheitsgewerbe/</a>). Was passiert nun in unserer Branche u.a.? Arbeitgeber werden aus dem Arbeitgeberverband austreten. Am Mindestlohn werden sie nicht vorbeikommen. Aber andere Leistungen werden gestrichen oder gek&#252;rzt. Abgesehen von diesen Minil&#246;hnen, von denen man nur existieren kann (nicht leben), m&#252;ssen Stunden geschrubbt werden. Perspektivisch gesehen wird das alles nat&#252;rlich Einfluss haben auf die sp&#228;tere Rente. Vorsorge daf&#252;r, wovon denn. Auch andere soziale Auswirkungen sind zu verzeichnen. So z.B. die vielen Arbeitsstunden machen Ehen und Familien kaputt, weil (i.a.R.) der Mann mehr auf Arbeit ist als zu Hause.<br />
Noch ein anderer Aspekt. Wach- und Sicherheitsleute sind nat&#252;rlicherweise in vielen sensiblen Bereichen t&#228;tig und sollen Leben und Sachwerte sch&#252;tzen. Ausgerechnet jenen, die ihren Kopf hinhalten sollen will man einen Mindestlohn zahlen. Ich arbeite seit 15 Jahren in dieser Branche, in unterschiedlichen Bundesl&#228;ndern, unterschiedlichen Firmen und in unterschiedlichen Einsatzobjekten mit unterschiedlichen Berufsgruppen. Ich h&#246;re an dieser Stelle lieber auf. Vielleicht sollte ich ein Buch dar&#252;ber schreiben.</p>
<p><abbr><em>LuNeX´s letzter Blogbeitrag: <a href="http://blog.lutz-nelde.de/2009/01/23/mindestlohn-im-sicherheitsgewerbe/">Mindestlohn im Sicherheitsgewerbe</a></em></abbr></p>
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