Es liegt der Geruch von Frühling in der Luft. Ich bin bester Dinge, denn heute geht es nach Hause. 5 Arbeitstage, 4 relative lange Abende im Büro. Nu ist’s gut! Den Mantel habe ich überm Arm und geh auf mein Auto zu. Es hat wohl ordentlich geregnet. Dicke Tropfen hängen auf den Scheiben. Ich werfe beschwingt meine Tasche, danach mich selbst, ins Auto und starte.
Scheibenwischer ein und … brrrrrrbrrrr. Die Scheibenwischblätter ruiniert man sich vielleicht nicht mit 2 oder 3 Hin- und Herbewegungen, aber schön hört sich das nicht an. Mist. Die Scheiben sind vereist. Motorabschalten, aussteigen, Eis kratzen. Wie so häufig in diesem Winter. Ich suche also meine Parkscheibe und fang (noch gut gelaunt) mit dem Kratzen an.
So ein Scheißdreck. Dieses meterdicke Eis lässt sich doch einfach nicht runter kratzen. Hätte das Auto zu Hause in der Garage gestanden… Man weiß solche Dinge einfach nicht genügend zu schätzen.
Alle Seiten der Parkscheibe –auch die, die nun nicht zum Eiskratzen gedacht ist (die obere abgerundete)- probiere ich aus. Das Zeug geht einfach nicht runter. Jetzt tut mir auch noch der Arm wieder weh. Und ich dachte, die Schmerzen wären weg. Denkste. Jetzt greife ich zur chemischen Keule! Im Kofferraum habe ich Anti-Eisspray. Das verwende ich selten, aber heute geht es nicht anders. Und auch damit ist das Eis zunächst nicht zu besiegen. Also weiterkratzen – mit dieser gottverdammten Parkscheibe. Verfluchtes Mistding. Gegen 8.15 Uhr wollte ich im Büro sein. Um 1/2 9 Uhr war ich endlich dort.
Morgen kaufe ich mir einen Eiskratzer. Endlich. Nächste Woche ist ja sowieso wieder Winter.












@Horst:
Es gibt spezielle Eiskratzer – wer sich ein Auto leisten kann (und pünktlich sein will), der sollte auch ein paar € für sowas haben. Vor dem Winter – nich´ erst nächste Woche… (H) Und ein bisschen früher aufstehen…
Mit der Parkscheibe kratzen – tss tss – ich hab´ gedacht, das tun nur Leute die auch nur mit dem IE surfen.
OK. Den IE habe ich vor langer Zeit aufgegeben. Aber Internet ist ja auch täglich. Vereiste Scheiben hingegen sind doch sehr selten – jedenfalls bei uns. (&)