Der Mann ist Pensionär oder Rentner. Im Ruhestand ist er jedenfalls. Seine Streitlust hat er aber ganz offensichtlich nicht verloren.
Das ARD-Morgenmagazin interviewte Schell heute morgen in Sachen Helmut Mehdorn. Eigentlich habe ich morgens keine Zeit, mir die Berichte richtig anzuhören. Ich wuselte in meinem Hotelzimmer herum und sehe zu, dass ich fertig werde.
Und natürlich gab es die zu erwartende Breitseite vom Intimfeind des Bahn-Chefs, eine volle Breiteseite sogar. Schell verlangt Mehdorns Rücktritt und zwar ohne Wenn und Aber und kritisiert auch gleich seine Kollegen von Transnet und GDBA, weil sie sich nicht zu einer solchen Forderungen durchringen konnten – bislang jedenfalls. Sie forderten von Mehdorn eine Entschuldigung, sonst gehe nichts mehr. Da ist Schell klarer:
Das Fass ist zum Überlaufen gekommen, und er soll seinen Hut nehmen (Manfred Schell, früher GDL-Chef)
Ich mag Schell nicht besonders. Nicht nur wegen seiner Sturheit während des unsäglich langen Streits im vorletzten und letzten Jahr. Aber der Mann zeigt Kante. Hätte er es auch getan, wäre er noch im Amt als Vorsitzender der GDL. Ich bin sicher, dass er das getan hätte.












Wollen wir mal raten mit welchem Hintergrund er Mehdorn abschießen will?
Das Mehdorn gehen muß, ist wohl unzweifelhaft.
Die beiden wären wohl auch keine Freunde mehr geworden, wenn sie noch 100 Jahre zusammen bei der Bahn tätig gewesen wären.
@Horst:
OT – und ohne Kommentar… (H)
http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/abmahnanwalt-muss-in-haft/
Kenn ich.